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Ilja Repin


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"Die Saporosher Kosaken schreiben dem türkischen Sultan Brief" (1880)

Ilja Jefimowitsch Repin ( russisch Илья Ефимович Репин ) (* 5. August 1844 - nach julianischem Kalender : 24. Juli 1844 - in Zugujew im Gouvernement Charkiw Ukraine ; † 29. September 1930 in Kuokkala in Finnland ) war ein russischer Maler .

Repin gilt als der bedeutendste Vertreter russischen Realisten . Was Tolstoi in der Literatur ist ist Repin der Malerei.

Leben

Repin wird als Sohn eines Militärsiedlers Nach dem Besuch der Militärtopographieschule lässt er von 1857 bis 1863 zum Ikonenmaler ausbilden. Danach studiert er an der Akademie der Künste in St. Petersburg . Bei einer Reise an die Wolga die er 1870 mit Malerfreunden unternimmt findet er das für sein vielleicht berühmtestes Gemälde "Die Wolgatreidler" . Im Jahr darauf schließt er die mit Bravour ab und erhält für sein ein fünfjähriges Auslandsstipendium. Er freundet sich mit Kritiker Wladimir Stassow an und lernt in Salon die Komponisten Modest Mussorgski Nikolai Rimski-Korsakow und Alexander Borodin kennen. 1872 heiratet er Vera Schewzowa und schließt der Künstlergruppe der "Wanderer" an.

Sein Stipendium führt in 1873 über Wien und Italien nach Paris . Dort setzt er sich mit dem Impressionismus auseinander und trifft Edouard Manet . Sein Beitrag zum Pariser Salon von 1875 "Pariser Café" findet allerdings keine Beachtung. Als er im Jahr darauf keinen Erfolg erzielen kann er schon zwei Jahre vor Ablauf seines enttäuscht nach Russland zurück und beschließt sich fortan russischen zu widmen.

Er beschäftigt sich in den folgenden mit den Sujets der russischen Geschichte aber mit zeitgenössischen Themen. 1879 malt er etwa "Die Verhaftung des Propagandisten" . Ein Jahr darauf entsteht die erste Version von "Die Saporoher Kosaken schreiben dem türkischen Sultan Brief" . Repin lernt Leo Tolstoi kennen und schätzen den er auch malen wird. 1881 fertigt er mehrere Porträts bedeutender Zeitgenossen den sterbenden Mussorgski ). Erste Studien zu seinen Monumentalwerken "Die Kreuzprozession im Gouvernement Kursk" und "Iwan der Schreckliche und sein Sohn am November 1581" entstehen.

Der Mäzen Pawel Tretjakow Sammler und der heutigen Tretjakow-Galerie in Moskau zählt zu Repins Auftraggebern für Porträts. dem Umzug von Moskau nach St. Petersburg sich Repin 1882 von seiner Frau Vera die beiden einander aber freundschaftlich verbunden.

Zwischen 1882 und 1899 unternimmt Ilja Repin mehrere Reisen nach Europa ins tiefste Sibirien auf die Krim und in den Orient . Er gilt als führender russischer Maler Zeit und wird von Zar Alexander III. beauftragt die Akademie in St. Petersburg reformieren wo er ab 1892 auch als Professor lehrt. Er porträtiert Maxim Gorki und wird 1901 Mitglied der französischen Ehrenlegion . Im finnischen Kuokkala baut er sich Landsitz den er "Penaten" nennt dort findet er seinen neuen Im Auftrag der Regierung malt er gemeinsam einigen Schülern 1904 das Historiengemälde "Festsitzung des Staatsrates am 7. Mai 1901 hundertsten Jahrestag seiner Gründung"

1905 kommt es in Russland zu Unruhen der russischen Niederlage im russisch-japanischen Krieg . Die brutale Niederschlagung eines friedlichen Demonstrationszugs "blutigen Sonntag" ( 9. Januar 1905 ) inspiriert Repin zu den kritischen Gemälden "Blutiger Sonntag" und "Rote Beerdigung" . Repin zieht sich vom Lehrbetrieb zurück engagiert sich gemeinsam mit Tolstoi gegen die Todesstrafe . Noch einmal besucht er 1911 Rom; danach schreibt er in Kuokkala Memoiren. Mit dem Ersten Weltkrieg und der russischen Revolution ändern sich die Grenzziehungen und Kuokkala von Russland getrennt. Repin ist ab 1918 finnischer Staatsbürger . Sein Interesse als Maler wendet sich Themen zu. Sein Ansehen ist auch in Sowjetunion nach wie vor groß. Am 29. September 1930 stirbt Ilja Repin auf seinem Landsitz wird dort auch beigesetzt.

Werk

In seinen Bildern stellt Repin vor das Leben des russischen Volkes dar und soziale Missstände an. Seine späteren Werke widmen historischer Darstellung und Portraits berühmter russischer Komponisten und Schriftsteller .

Seine Werke gelten als Vorbild des sozialistischen Realismus . Allerdings unterscheidet sich Repins Meisterschaft deutlich dessen oft hölzernem Stil . Repins Momentaufnahmen verbinden psychologische Momente etwa der Überraschung der Gesichter bei der unerwarteten eines Exilanten mit dem virtuosen Spiel mit Farben des Lichts das Repin aus seiner mit dem Impressionismus in die russische Malerei gebracht hat.

Literatur

  • Angelika Wesenberg Nicole Hartje und Anne-Marie (Hrsg.) Auf der Suche nach Russland. Der Maler Repin Berlin: Nicolai 2003 ISBN 3-89479-092-X



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