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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 27. Juni 2019 

Grundstücksbewertung


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Die Grundstücks- und Immobilienbewertung ist ein durch Rechtsvorschriften geregeltes Verfahren durch die Anwendung fundierter betriebswirtschaftlicher juristischer und Kenntnisse versucht einen Wertansatz für bebaute und Grundstücke zu ermitteln.

Inhaltsverzeichnis

Zwecke der Grundstücksbewertung

1. Wertermittlung zum Zweck des Verkaufs
2. Wertermittlung zum Zweck der Beleihung
3. Wertermittlung zum Zweck der Besteuerung
4. Wertermittlung zum Zweck der Bestimmung Versicherungswertes

Die Grundstücksbewertung wird i.d.R. durch hierzu Sachverständige für Grundstücksbewertung durchgeführt. Diese Sachverständigen haben eine wissenschaftliche Universitäts- oder Fachhochschulausbildung in Architektur Vermessungsingenieurwesen Betriebswirtschaftslehre Immobilienökonomie oder Geographie und eine Berufserfahrung bzw. Weiterqualifizierung auf dem Gebiet der

Ziel in der Grundstücksbewertung ist die des Verkehrswertes (Marktwertes) im Sinne des § BauGB. Hierzu werden verschiedene anerkannte Wertermittlungsverfahren verwendet.

Vergleichswertverfahren

Beim Vergleichswertverfahren sind Kaufpreise solcher Grundstücke die aufgrund ihrer Werthaltigkeit mit dem zu Grundstück hinreichend übereinstimmen (sog. Vergleichsgrundstücke). Geeignet ist Verfahren vor allem bei der Bewertung unbebauter und Eigentumswohnungen. Voraussetzung ist das eine genügend Anzahl von Vergleichsobjekten vorhanden ist. Je spezifischer Immobilie ist umso weniger ist das Vergleichswertverfahren die Praxis geeignet.

Ertragswertverfahren

Bei Anwendung des Ertragswertverfahrens ist der der Gebäude getrennt vom Bodenwert auf der des Ertrages zu ermitteln. Der Bodenwert wird über das besprochene Vergleichswertverfahren ermittelt. Dieses Verfahren insbesondere dann zum Zug wenn die Ertragserzielung entscheidende Kriterium für das Immobilieninvestment ist. Das vor allem Wohnobjekte ab 3 Wohneinheiten Gewerbeobjekte sogenannte Betreiberimmobilien wie bspw. Hotels Krankenhäuser und

Sachwertverfahren

Bei Anwendung des Sachwertverfahrens ist der der baulichen Anlage wie Gebäude Aussenanlagen und Betriebseinrichtungen und der Wert der sonstigen Anlagen vom Bodenwert nach Normalherstellungskosten zu ermitteln. Der ist nach dem Vergleichswertverfahren zu ermitteln Das wird vor allem bei eigengenutzen Immobilien angewendet bspw. bei Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern. Der Sachwert darüber hinaus noch zusätzlich marktbereinigt um zu marktkonformen Ergebnis zu kommen.

Diese drei genannten Verfahren sind in durch die Wertermittlungsverordnung normiert und werden in gängigen Gerichtspraxis angewendet. Darüber hinaus gibt es Verfahren die international angewendet werden wie bspw. Cash Flow-Methode Residualwertverfahren Monte Carlo-Verfahren um nur zu nennen.



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