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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 17. Juni 2019 

Immobilienfonds


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Immobilienfonds sind Kapitalanlagen die es Anlegern ermöglichen mit verhältnismäßig kleinen Beträgen an Großimmobilien zu

Man unterscheidet offene und geschlossene Immobilienfonds.

Offene Immobilienfonds

Ein offener Immobilienfonds kann vom Anleger jederzeit ge- und verkauft werden kann. Dadurch unterscheidet er sich geschlossenen Immobilienfonds.

Eine Beteiligung ist i.d.R. schon ab - € möglich. Mit den eingesammelten Anlegergeldern der Fonds Immobilien . Im Normalfall handelt es sich dabei Gewerbeimmobilien - meist Büro- oder Einzelhandelsobjekte. Der kann börsentäglich wieder an die Gesellschaft zurückgegeben

Geschlossene Immobilienfonds

Beim geschlossenen Immobilienfonds weiß der Anleger im Unterschied zu Immobilienfonds an welcher Immobilie er sich beteiligt. Normalfall investieren geschlossene Immoblienfonds in eine bis Immobilien. Dabei handelt es sich i.d.R. um meist Büro- oder Einzelhandelsobjekte. Die einzelnen Immobilien in einem Emissionsprospekt ausführlich dargestellt. Geschlossene Immobilienfonds im Normalfall in der Rechtsform einer Kommanditgesellschaft (KG) aufgelegt. Es existieren aber auch GbR -Fonds. Der Anleger wird Gesellschafter . Bei der KG also Kommanditist . Die Anleger hat keinen Anspruch auf der Anteile und Auszahlung.

Das Auflegen von Geschlossenen Fonds ist nicht explizit geregelt. Daher gibt es ein breites Spektrum von Anbietern. In den letzten ist deswegen eine Konzentration der Umsätze auf mit Bankenhintergrund zu beobachten.

Parallel zur Entwicklung dieser Anlageform hat Rechtsprechung die Voraussetzungen und Haftungen für solche Publikums-KGs immer weiter präzisiert und ausgebaut. Wesentlicher ist dabei das Fondsprospekt (siehe auch Prospekthaftung). die Mindestvoraussetzungen für den Inhalt und die eines solchen Prospekts nicht erfüllt so kommt entgegen der gesellschaftsrechtlichen Konstruktion der beschränkten Haftung sog. Durchgriffshaftung der Initiatoren. Grob gesagt ist die dass die Initiatoren mit ihrem gesamten Privatvermögen einen verursachten Schaden haften. Diese Änderungen waren geworden nachdem immer mehr Anleger durch geschlossene geschädigt wurden (siehe auch Anlagebetrug).

Häufig werden solche Konstruktionen auch für Verlustzuweisungsgesellschaften verwendet. Dabei besteht der Hauptertrag darin Zuweisungen von Verlusten an den Kapitalanleger die Steuerlast zu drücken. Ein Verlust wird entweder Kreditzinsen oder hohe Investitionsabschreibungen erreicht. Der Ertrag also in der Ersparnis von Steuern. Dies macht die Anlage nur für Spitzenverdiener interessant.

Im Jahr 2003 investierten die Deutschen 5 Mrd. € in geschlossene Immobilienfonds. Da Fondsgesellschaften zusätzlich zu diesen Anlegergeldern auch noch aufnahmen wurden von geschlossenenen Immobilienfonds im Jahr mehr als 11 Mrd. € in Immobilien Davon gut die Hälfte in Deutschland. Diese belegen die enorme volkswirtschaftliche Bedeutung dieser Investitionsform.

Die Mindesbeteiligungssumme liegt i.d.R. bei ca. - €.



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