Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDienstag, 23. Juli 2019 

Produktdesign


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Die Dienstleistung Produktdesign auch Industriedesign (engl: Industrial Design ) genannt befasst sich mit den Produkten die uns umgeben. Dabei werden im zwei Produkt-Kategorien unterschieden: Konsum- sowie Investitionsgüter . Für beide gilt: Der Designer bekommt einem Hersteller den Auftrag ein Produkt (neu) gestalten oder er stellt sich selbst eine deren Ergebnis er dann später einem Hersteller Grundlegende Anforderung die der Industrial Designer bei Arbeit berücksichtigen muß ist die Umsetzbarkeit seines in einen industriellen Fertigungsprozess. Er ist nicht von Unikaten sondern von Produkten die in seriellen (Massen)-Produktion hergestellt werden.

Inhaltsverzeichnis

Arbeitsgebiete

Konsumgüter

Unter den Bereich der Konsumgüter (Beispiele) d.h. Produkte des persönlichen Gebrauchs fallen:

  • Haushaltsgeräte (Kaffeemaschine Mixer Waschmaschine Rasenmäher elektrischer Rasierer
  • Werkzeuge (Nassrasierer Schraubendreher Zange Besteck)
  • (Kleidung) siehe Mode-Design
  • (Möbel) siehe Möbel-Design
  • (Schmuck) siehe Schmuck-Design

Investitionsgüter

  • Produktionsmaschinen (Tischkreissäge Fräse Papierproduktionsmaschine)
  • Fahrzeuge (Gabelstapler Hubwagen)

Methoden / Ablauf (Beispiel)

Anforderungsliste


Was soll das Produkt können?
Wie groß schwer teuer hell durchsichtig griffig darf / muss es (höchstens / mindestens) Die Anforderungsliste definiert alle zwingend (oder gewünscht) Produkteigenschaften bzw. auch diejenigen die vermieden werden (z.B.: Brennbarkeit versus Sicherheit Biegefähigkeit versus Stabilität). ist der Produktnutzen genauestens definiert. Darüber hinaus werden technische aus dem Bereich der Fertigung gemacht.

Zeichnung

Anhand von ersten Skizzen und Zeichnungen der Designer Ideen Varianten und Details zum Aus diesem ersten Schritt wird in mehreren eine Auswahl getroffen und anschließend werden aussagekräftigere Darstellungen angefertigt.

Zwischenpräsentation

In Zwischenpräsentationen werden die erstellten Varianten Zusammen mit dem Hersteller konzentriert man sich einige wenige (je nach Wichtigkeit: 1-3) Varianten wiederum detailgetreuer gezeichnet werden bzw. es wird (Computer-) Modell (auch Volumenmodell) angefertigt.

Rendering / CAD

Nach erneuter Auswahl beschränkt auf die Varianten folgt die Phase der Umsetzung. Um realistische Ansicht des Produkts zu erhalten werden Renderings angefertigt anhand derer man sich auf Oberflächen(strukturen) Details (Radien Abstände Größen etc.) einigt. Designer hat dabei immer die beratende Funktion er muss alle Vorschläge begründen können ("Gefällt besser!" allein reicht nicht !).

Modell

Sind alle Details geklärt wird anschließend ein Funktions- oder Anschauungsmodell angefertigt. Damit kann entweder die Nutzung durchspielen oder nur simulieren.

Prototyp

In der letzten Phase wird ein hergestellt. Dieser wird benötigt um die sichere durch den Nutzer testen zu lassen oder Werbezwecken auf Messen.

Analyseaspekte

Ein Produkt lässt sich unter anderem folgende Aspekte hin analysieren:

  • Benutzung/Funktionalität
    • Sicherheit Wartung/Pflege Gewicht
  • ästhetische Funktion
    • Material Farbe Haupt- und Nebenformen
  • symbolische Funktion
    • soziale Aspekte (Gruppenzwang ...)
    • kulturelle/religiöse Aspekte

Weblinks


Siehe auch: Design Designer Liste der Designer



Bücher zum Thema Produktdesign

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Industrial_Design.html">Produktdesign </a>