Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 23. August 2019 

Ingeborg Bachmann


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Ingeborg Bachmann (* 25. Juni 1926 in Klagenfurt Österreich 17. Oktober 1973 in Rom ) ist die bedeutendste österreichische Schriftstellerin des Jahrhunderts. Teilweise verwendete Ingeborg Bachmann das Pseudonym Ruth Keller .

Biografie

In den Nachkriegsjahren ( 1945 bis 1950 ) studiert sie Philosophie Psychologie und Germanistik den Universitäten Innsbruck Graz und Wien. Sie das Studium mit der Promotion zum Dr. phil. ab. Während ihrer lernt sie Paul Celan Ilse Aichinger und Klaus Demus kennen.

In ihrer Zeit als Hörfunkredakteurin beim Sender "Rot-Weiß-Rot" schreibt sie 1952 ihr erstes Hörspiel "Ein Geschäft mit Kurz darauf kann sie bei einer Lesung " Gruppe 47 " ihren literarischen Durchbruch feiern. Ab diesem gilt sie als Literaturstar. Draesner nennt sie "erste Medienautorin" im deutschsprachigen Raum.
Ingeborg Bachmann erhält im Jahr 1953 den Literaturpreis der Gruppe 47 für Gedichtband "Die gestundete Zeit".
In Zusammenarbeit mit dem Komponisten Hans Werner Henze entstehen das Hörspiel "Die Zikaden" die für die Ballettpantomime "Der Idiot" (beide 1955 ) und 1960 die Textfassung für die Oper "Der von Homburg". 1956 veröffentlicht Bachmann den Gedichtband "Anrufung des Bären" im Jahr darauf erhält sie den Literaturpreis und wird Dramaturgin beim Bayerischen Fernsehen .
Von 1958 bis 1963 führt Ingeborg Bachmann eine Beziehung mit Autor Max Frisch ; 1958 entsteht das Hörspiel "Der gute von Manhattan" das 1959 mit dem bedeutenden Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet wird.
1961 veröffentlicht Bachmann einen teilweise autobiographischen mit dem Titel "Das dreißigste Jahr". Dieser wird mit dem Berliner Kritikerpreis honoriert. 1964 sie den Georg-Büchner-Preis . Ein Jahr später veröffentlicht Bachmann den "Die geteilte Stadt".
Die Republik Österreich verleiht ihr 1968 den Großen Österreichischen Staatspreis für Literatur . 1971 schreibt sie den feministischen Roman "Malina" der 1. Band der Romantrilogie "Todesarten" ist. Bände 2 (Der Fall Franza)und 3 () Fragment. Im Jahr darauf erscheint der Erzählband der mit dem Anton-Wildgans-Preis ausgezeichnet wird.
Als sie im Oktober 1973 an Folgen einer schweren Brandverletzung stirbt hinterlässt sie Fragment einer Erzählung mit dem Titel "Gier".

Alljährlich findet in ihrer Geburtsstadt ein statt dessen Hauptpreis nach ihr benannt wurde Ingeborg-Bachmann-Preis ). Auch das ehemalige "Jergitschgymnasium" wurde in "Ingeborg Bachmann Gymnasium" umbenannt. Früher war es Mädchengymnasium das auch Ingeborg Bachmann selbst besucht Es befindet sich in der Jergitschstraße 21 9020 Klagenfurt.

Weblinks



Bücher zum Thema Ingeborg Bachmann

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Ingeborg_Bachmann.html">Ingeborg Bachmann </a>