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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 11. Dezember 2019 

Innenohr des Menschen


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Das Innenohr des menschlichen Ohres besteht aus der Hörschnecke (lat. Cochlea) und dem Gleichgewichtsorgan .

Die Hörschnecke hat äußerlich die Form Schnecke. Sie besteht aus einem Knochenmaterial das nach den Zähnen das härteste im menschlichen Körper darstellt. Innen ist die in drei flüssigkeitsgefüllte Gänge gegliedert. Sie heißen vestibuli Scala tympani und Scala media. Die der Hörschnecke grenzt an das Mittelohr mit Gehörknöchelchen . Der Steigbügel berührt das so genannte ovale Fenster hinter dem die Scala vestibuli liegt. Diese ist am Ende der (am Apex) über das Helicotrema mit der Scala tympani verbunden. Letztere grenzt an der Basis das runde Fenster das frei schwingen kann. Ein Druck das ovale Fenster durch eine Schwingung der Gehörknöchelchen kann also durch eine des runden Fensters ausgeglichen werden. In der zwischen Scala vestibuli und Scala tympani liegt die Scala media . Die Scala vestibuli und die Scala tympani sind mit Perilymphe gefüllt die sich das Helicotrema zwischen beiden Gängen austauscht. Die Scala media enthält Endolymphe. Beide Flüssigkeiten unterscheiden sich grundsätzlich ihrer Zusammensetzung: Die Perilymphe ähnelt dem extrazellulären Milieu während die Endolymphe eine sehr hohe Kalium -Konzentration aufweist. Darin gleicht sie dem Zytosol.

Schwingungen die vom Steigbügel auf die übertragen werden versetzen die Lymphe hinter dem Fenster in eine Schwingung. Eine sog. Wanderwelle durch den "ductus cochlearis" entlang der Basilarmembran. bestimmte Frequenz erzeugt ein Auslenkungsmaximum an einer Stelle. Auf der Basilarmembran sind mehrere Reihen Haarzellen die unterschiedliche Eigenschaften haben: Weiter außen Haarzellen dienen möglicherweise der Verstärkung einer durchlaufenden weiter innen liegende Haarzellen leisten die Umwandlung Schwingungen in Nervenimpulse die sog. "Transduktion".Die Haarzellen oder durchstoßen über der Basilarmembran eine zweite die so genannte Tektorialmembran die aber nur der Innenseite der Hörschnecke befestigt ist und keine Teilung des Innenraumes erzeugt. Wenn sich Basilarmembran nun relativ zur Tektorialmembran bewegt werden auf ihr sitzenden Haarzellen verbogen. Die so inneren Haarzellen lösen daraufhin Nervenreize aus die Hörnerv ins Gehirn geleitet werden. Die äußeren hingegen reagieren mit einer Längenänderung. Dafür sind durch ein besonderes Membranprotein das Prestin befähigt. Das ist ein Protein in der Plasmamembran das sich potentialabhängig verkürzt bzw. verlängert. Es wird angenommen die Längenänderung der äußeren Haarzellen wichtig ist die Verstärkung der Wanderwelle.

Siehe auch: Tinnitus

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