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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 23. Oktober 2019 

Interprozesskommunikation


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In modernen Betriebssystemen ist der Arbeitsspeicher Programme strikt voneinander getrennt ( Speicherschutz ). Um Programmen dennoch zu erlauben miteinander kommunizieren gibt es das Konzept der Interprozesskommunikation (engl. IPC).

Interprozesskommunikation findet für den Benutzer oft statt z.B. wenn er das Clipboard seines Betriebssystems benutzt.

Technisch kann das Problem auf verschiedenste gelöst werden auch lassen sich Vorrichtungen des zur Vernetzung zu diesem Zweck gebrauchen. Beispiele für Vorrichtungen sind u.a.:

  • UNIX pipes (unidirektionale Kanäle)
  • Named Sockets
  • Mach messages
  • Windows DDE (Nachrichten Messages)
  • MacOS Apple Events
  • RPC (Remote Procedure Calls)
  • Streams (Netzwerkstreams ähnlich Pipes über Netzwerke)
  • Verwendung gemeinsamer Dateien
  • Verwendung gemeinsamer Speicherbereiche ( Shared memory )
  • Signale (asyncron auftretende Ereignisse wie z.B. Software-Interrupt)

Um den gleichzeitigen Zugriff mehrerer Prozesse auf dieselbe Ressource zu regeln bieten viele Betriebssysteme Semaphoren an.



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