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Interzelebration


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Unter Interzelebration versteht man im weitesten Sinn die Feier eines Gottesdienstes durch Geistliche verschiedener Religion oder Konfession . Meist wird der Begriff eingeschränkt auf christliche Feier. In der katholischen und orthodoxen Sicht geht es um Feier der Eucharistie im evangelischen Verständnis um das Abendmahl .

Das Römisch-Katholische Kirchenrecht verbietet die Interzelebration can. 908). Papst Johannes Paul II. hat in der Enzyklika "Ecclesia de Eucharistia" diesbezüglich festgestellt:

"Weil die Einheit der Kirche welche die durch das Opfer und den Empfang des Leibes und des Herrn verwirklicht unter dem unabdingbaren Anspruch vollen Gemeinschaft durch die Bande des Glaubensbekenntnisses der Sakramente und des kirchlichen Leitungsamtes steht ist es nicht möglich die Liturgie gemeinsam zu feiern bevor diese Bande ihrer Unversehrtheit nicht wiederhergestellt sind. Eine derartige Konzelebration wäre kein gültiges Mittel sondern könnte sogar als ein Hindernis für das Erreichen vollen Gemeinschaft erweisen. Sie würde den Sinn abschwächen wie weit das Ziel entfernt ist eine zweideutige Auffassung über die eine oder Glaubenswahrheit mit sich bringen und fördern. Der zur vollen Einheit kann nur in der beschritten werden." (Nr. 44)

Für die orthodoxe Kirche ist das Feiern der Eucharistie ein Zeichen für eine Einheit in Theologie und Kirchenverständnis nicht ein Weg um solche Einheit zu erreichen. Von daher lehnt Interzelebration mit anderen Konfessionen ab.

Viele andere Kirchen haben miteinander Abendmahls- Eucharistiegemeinschaften gegründet.

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