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Ionische Philosophie


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Inhaltsverzeichnis

Zur Definition der Begriffs

Die ionische Philosophie (auch ionische Naturphilosophie ) bezeichnet einen für die theoretischen Auffassungen der aus Milet (in der antiken Landschaft Ionien ) stammenden griechischen Denker Thales Anaximander und Anaximenes . Die ionische Philosophie kennzeichnet das Entstehen Systeme in Europa im 5. Jahrhundert vor Zeitrechnung.

Die sozialen und kulturellen Voraussetzungen

In dieser Zeit hatte sich die im alten Griechenland bereits gefestigt. Vor allem den kleinasiatischen Kolonien der griechischen Stadtstaaten erfuhren handwerkliche Produktion Seefahrt und Kriegstechnik eine beträchtliche

Die Handelsverbindungen entfalteten sich so daß mit den Völkern des Orients in Verbindung ihr Gedankengut wurde damit assimiliert. In Babylon Ägypten hatten Astronomie Mathematik und andere naturwissenschaftliche bedeutende Erfolge aufzuweisen. In Ionien wurde zu Zeit die bislang herrschende Gentilsaristokratie durch die reicher Händler abgelöst.

Handel und Kolonisation der Griechen ihre Gesellschaftsstruktur verlangten ein neues Weltbild. Neue soziale und Bedingungen waren objektive Voraussetzungen dafür daß das menschliche Denken von den Fesseln mythologischer löste und sich in der Ideenwelt der Philosophie der geschichtlich erste Typ des philosophischen und der spontanen Dialektik konstitutieren vermochte.

Das einheitliche Urprinzip und die Bewegung

Bei der Erklärung der Naturerscheinungen gingen ionischen Philosophen von der Annahme eines einheitlichen Prinzips eines eines gemeinsamen Urgrundes (arché) aus. dieses Arché betrachteten sie das Wasser (bei Thales) Apeiron (bei Anaximander) oder die Luft (bei

Die Lehre des Thales vom Wasser unendlicher sich bewegegender Materie als der Arché der alle Dinge hervorgehen und in die zurückkehren ist der erste bemerkenswerte Versuch einer Auffassung von der Einheit der Welt und Übergang der Materie aus einem Zustand in anderen.

Das Entstehen und Vergehen als unendlicher

Die Auffassungen der anderen ionischen Philosophen sich davon in ihrem Wesen nicht. Bemerkenswert daß sich nach Anaximander der Prozeß des und Vergehens der Dinge mit immanenter Notwendigkeit und daß er von der Ewigkeit der ausgeht.

Die ionischen Philosophen vertreten die Ansicht der ewigen Veränderlichkeit und dem ewigen Fluß Naturerscheinungen. Anaximander warf z.B. bereits wenn auch naiver Form das Problem der Existenz von innerhalb der einheitlichen materiellen Grundlagen auf dank die einzelnen Naturerscheinungen entstehen.

So äußert sich seine spontane Dialektik seiner Lehre von der Entstehung und dem zahlloser aus dem Apeiron entstehender Welten; für erklärt sich die ewige Veränderung der Naturerscheinungen der Verdichtung und Verdünnung der Luft.

Zu konkreten und spontanen Erklärungen der

Bei der ionischen Philosophie haben wir noch mit einer ungegliederten Wissenschaft zu tun. vermischen sich Postulierung des Materialismus und der mit genialen einzelwissenschaftlichen Ansätzen Spekulationen und Versuchen. ist die hylozoistische Überformung der Ideen( Hylozoismus ).

Thales sagte eine Sonnenfinsternis voraus und zur Entwicklung des physikalischen mathematischen und meteorologischen bei. Anaximander unternahm einen ersten Versuch die der Tiere und Menschen natürlich zu erklären eine rein physikalische Erklärung der Erdbeben. Er für das antike Griechenland die erste Erdkarte einen Himmelsglobus angefertigt haben.

Bei Anaximenes findet sich bereits eine Unterscheidung von Planeten und Fixsternen und eine Einsicht in die Ursache der metereologischer Erscheinungen(Blitz Regenbogen u.a.). Im spontanen urwüchsigen Materialismus der Philosophie finden sich bereits deutlich ausgeprägte atheistische

Nach Anaximander haben die Götter keinerlei am Entstehen Entwicklung und Vergehen der zahllosen des einen unendlichen Universums. Nach Anaximenes sind die Götter aus einem materiellen Urprinzip der entstanden. Alle kosmischen Veränderungen erklären sich aus ewigen Bewegung der Materie.



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