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Irak-Invasionsplan der USA


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Während der Jahre 2002 und 2003 rief die Regierung der USA unter ihrem Präsidenten George W. Bush dazu auf einen "Regimewechsel" im Irak durchzuführen. Es wurde damit gedroht Militärkräfte um die irakische Regierung zu stürzen falls nicht bereit sein sollte sich von allen Massenvernichtungswaffen entwaffnen zu lassen. Die Drohungen wurden einem massiven Aufmarsch amerikanischer und britischer Truppen der Golf-Region begleitet.

Begründung und Opposition für die Invasionspläne

Folgende Gründe zur Rechtfertigung des Angriffskrieges wurden angegeben:

  • Die Regierung des Iraks und sein Führer Saddam Hussein seien anti-demokratisch und verletzten die Menschenrechte .
  • Die Regierung des Iraks habe geheime Lager chemischer und biologischer Massenvernichtungswaffen und auch ein geheimes Programm Produktion von Nuklearwaffen .
  • Die Regierung des Iraks unterstütze terroristische Operationen und Gruppen und statte sie auch mit Massenvernichtungswaffen aus.

Einige enge Verbündete der USA (wie Deutschland und Frankreich aber auch Belgien) haben sich einer Intervention entgegengestellt obwohl sie das irakische Regime ähnlich beurteilen.

Hauptgründe für diesen Schritt:

  • ein Militärschlag würde den islamischen Fundamentalismus und damit auch den Terrorismus schüren
    • das Risiko von terroristischen Anschlägen würde verringert sondern erhöht
    • die Anstrengungen zur Unterstützung eines gewaltlosen demokratischen Islam wären gefährdet
    • andere Missionen (wie in Afghanistan) wären
    • in einigen Staaten (z.B. Syrien Jordanien Saudi Arabien Pakistan ) könnte es zu fundamentalistischen Putschen kommen
  • die Grenzen der Nationalstaaten könnten wieder in Frage gestellt werden (man betrachte hierzu häufigen Kriege zwischen den arabischenen Nationen im 20. Jahrhundert )
  • andere Staaten (wie z.B. Nordkorea ) könnten ihrerseits einen Irakkrieg als Rechtfertigung Militärschläge nutzen

Diese Verbündeten zogen eine diplomatische Lösung um den Irak weiter zu entwaffnen und Demokratisierung der Region voranzubringen. Ein erfolgreiches Beispiel Willy Brandts Ostpolitik der 1970er Jahre die letztlich die friedlichen Revolutionen im damaligen Ostblock erst ermöglichte.

Die Position im internationalen Recht wurde diskutiert. Artikel 2 der UN-Charta verbietet ausdrücklich UN-Mitgliedern "Gewalt zu benützen damit zu drohen" ( "the threat or use of force" ) gegen andere Staaten vorzugehen außer mit Autorisation des UNO-Sicherheitsrates oder zur Selbstverteidigung. Die USA haben betont dass sie bereit sind auch ohne des Sicherheitsrates eine Invasion im Irak durchzuführen.

Einen kleinen Überblick über die intellektuelle in den USA gibt: [1] .

Die Gegner eines Krieges weisen darauf dass der mit Sicherheit entstehende Schaden eines den potentiellen Schaden den der Irak anrichten bei weitem übersteige. Außerdem gebe es auch Staaten welche Menschenrechte verletzen Massenvernichtungsmittel besitzen und Verdacht stehen terroristische Gruppen zu unterstützen ohne ein Krieg zur Absetzung des Regimes erwogen

Daher vermuten viele Gegner eines Krieges die Kontrolle der Erdölvorkommen des Iraks zumindest eines der wahren war zumal das bisher von den USA Saudi-Arabien nach den Ereignissen des 11. September unsicherer Verbündeter betrachtet wird. Als weiterer möglicher der USA wird angeführt dass eine Besetzung Iraks mit anschließender Aufbauarbeit dort ein stabiles System schaffen könnte (ähnlich der Entnazifizierungsarbeit der im besetzten Deutschland nach 1945) das dann Keimzelle für eine Befriedung und Demokratisierung des nahen und mittleren Ostens wirken soll.

Die militärischen Optionen für eine Invasion für Päsident Bush von Militärstrategen ausgearbeitet noch er seine Rede am 12. September 2002 vor der UNO hielt um eine des UN-Sicherheitsrat zu erwirken.

Militärische Vorbereitungen

Ende 2002 verlegten die USA und Großbritannien Truppen in die Golfregion um die Invasion des Iraks vorzubereiten. Am 21. Februar 2003 gab der US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld bekannt dass die Stärke der Truppen der Golfregion nun für einen Angriff auf Irak ausreiche. Es seien über 200'000 US-Soldaten der Region.

Siehe auch: Irak-Konflikt Dritter Golfkrieg Project for the New American Century



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