Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 27. Juni 2019 

Isaac Asimov


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Isaac Asimov (* 2. Januar 1920 in Petrovichi; † 6. April 1992 ) US-amerikanischer Biochemiker und einer der bekanntesten und produktivsten Science-Fiction - Autoren .

Inhaltsverzeichnis

Biographie

Er wurde in Petrovichi bei Smolensk (in der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik ( RSFSR ) welche 1922 in die UdSSR aufging heute Russland ) geboren seine Eltern wanderten 1923 in die USA aus und Asimov wuchs in Brooklyn/New (USA) auf.

Seine Eltern wollten dass er Medizin studiert doch zunächst studierte er ab 1935 Chemie an der Columbia University . Dort war er 1938 an der Gründung der Futurian Science Literary Society beteiligt und lernte dadurch einige SF-Autoren 1939 legte er - nicht mal zwanzigjährig den Bachelor of Science in Chemie ab.

Um diese Zeit im Frühjahr 1939 wurde mit Marooned Off Vesta seine erste Kurzgeschichte in Amazing Stories veröffentlicht. Danach wechselt er zur von W. Campbell herausgegebenen Astounding . Diese Geschichten und Entwürfe für Romane wurden später in der Trilogie Foundation gesammelt veröffentlicht.

Nachdem seine Bewerbung um einen Studienplatz Medizin von allen fünf in Frage kommenden New Yorks abgewiesen wurde setzte er sein fort und erreichte 1941 den Master-Abschluss. Nach einer vierjährigen kriegsbedingten seiner Studien promovierte er 1948 mit 28 Jahren zum Doktor der Ein Jahr später kam er dann doch an die medizinische Fakultät der Boston University auch nicht als Student sondern als Dozent Biochemie. 1951 wurde er dort Assistenz-Professor und bekam 1955 eine Daueranstellung.

Bereits 1958 gab er jedoch seine Lehrtätigkeit auf machte das Schreiben zu seinem Hauptberuf.

Isaac Asimov starb am 6. April 1992 an Herz- und Nierenversagen; eine Folge HIV -Infektion die er sich 1983 durch eine Bluttransfusion anlässlich einer Bypass -Operation zugezogen hatte.

Werk

Seine Robotergeschichten und vor allem die Nightfall (die später zu dem Roman dt. Einbruch der Nacht erweitert wird) werden als die hellsten am SF-Himmel angesehen. Tatsächlich wurde Nightfall 1968 von den Science Fiction Writers of America als die beste SF-Geschichte vor 1965 gekürt.

Berühmt wurde er vor allem durch Foundation-Zyklus in dem auch der vielzitierte Begriff Encyclopaedia Galactica geschaffen wurde sowie durch seine Bücher Roboter und ihre Konsequenzen.

Seine Werke haben viele andere Schriftsteller und seine SF-Sammlungen zahllose Jugendliche begeistert.

Asimovs Schaffen beschränkte sich aber bei nicht auf Science Fiction. Vielmehr entwickelte der Doktor" wie seine Fans in nennen sich Aufgabe seiner Lehrtätigkeit zu einem modernen Universalgelehrten: war Mitverfasser eines Lehrbuches der Biochemie schrieb über die Bibel und William Shakespeare Werke über die griechische und römische und Sachbücher über naturwissenschaftliche Themen aus fast Gebieten - sogar eine Anleitung für die von Rechenschiebern. Insgesamt veröffentlichte er über 500 und mehr als 1600 Essays . Außerdem war er der Herausgeber einiger Anthologien und einer eigenen SF-Zeitschrift. Im deutschen wenig bekannt ist dass er auch zahlreiche darunter viele Limericks veröffentlichte.

Roboter

Die Kriminalromane um den Polizisten Elias Bailey und den Roboter R. Daneel Olivaw The Caves of Steel ( 1954 dt. Die Stahlhöhlen ) The Naked Sun ( 1957 dt. Die Nackte Sonne )) sowie die Nachfolgeromane The Robots of Dawn ( 1983 ) und Robots and Empire ( 1985 ) geben eine umfassende Einführung in die Asimovs. Hier finden sich auch die 3 Gesetze der Robotik :
  • Ein Roboter darf einem Menschen keinen Schaden oder durch unterlassene Hilfeleistung einen Schaden zulassen.
  • Ein Roboter muss dem Menschen gehorchen es denn der Befehl steht im Konflikt mit ersten Gesetz.
  • Ein Roboter muss seine eigene Existenz bewahren sei denn dies tritt in Konflikt zum oder zweiten Gesetz.

Asimov hat darauf hingewiesen dass Werkzeuge Allgemeinen so konstruiert sind dass sie implizit Gesetzen gehorchen. Analog werden in seinen Geschichten so entworfen dass die Roboter nicht anders als den Gesetzen der Robotik zu gehorchen.

Später lässt Asimov in einem Roman sog. "Nullte Robotergesetz" entwickeln:

  • Ein Roboter darf der Menschheit keinen Schaden oder durch seine Untätigkeit gestatten dass die zu Schaden kommt.
Das Erste Zweite und Dritte Gesetz Robotik werden entsprechend modifiziert: "... es sei dadurch würde das Nullte Gesetz verletzt." (Interessanterweise es kein Mensch sondern ein Roboter (R. Reventlov) der dieses Gesetz aufstellt.)

Handbuch der Robotik
56. Auflage 2058 A.D.
Erstmals veröffentlicht in "I Robot" (dt.: Ich Robot)

Die späten Jahre seines Werks waren durch das Bemühen seine Romane chronologisch anzuordnen Lücken aufzufüllen um so eine fortlaufende Geschichte Menschheit beginnend 1982 mit der Geburt Susan Calvins und der U.S. Robotics and Mechanical Men ("I und erst Zehntausende von Jahren in der endend zu schaffen.

Nach seinem Tode wurde das Foundation durch Gregory Benford Greg Bear und David Brin um eine zweite Trilogie ergänzt.

Weblinks



Bücher zum Thema Isaac Asimov

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Isaac_Asimov.html">Isaac Asimov </a>