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Ismailiten (Schia)


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Die Ismailiten sind eine islamisch -schiitische Glaubensgemeinschaft und bilden als so genannte Siebener-Schiiten einen Zweig der Schiiten . Die Ismailiten leben heute vorwiegend in Indien Pakistan Afghanistan Tadschikistan Syrien Ostafrika sowie verstreut in der westlichen

Inhaltsverzeichnis

Strömungen und Untergruppen

  • heutige Gruppierungen
    • Nizaris (Khojas) siehe auch Aga Khan
    • Bohras (Musta‘lis)
      • Dawudi Bohras (auch Da'udi oder Dawoodi geschreiben)
      • Sulaymani Bohras
      • Aliyya Bohras
  • historische Gruppierungen
  • aus den Ismailiten hervorgegangene Gruppierungen

Geschichte

Die Ismailiten bildeten sich zur Zeit Herrschaft der Abbasiden . Der in Folge des Todes des schiitischen Imams im Jahre 765 entstandene Nachfolgestreit führte zur Abspaltung der Sie traten in Syrien und Persien auf verfochten die Rechte Alis nach dessen Urenkel im siebenten Glied Ismail ibn Djafar sie sich nannten. Ursprünglich vertraten sie Lehre einer Abfolge von sieben Imamen. In Folgezeit jedoch entstanden verschiedene Strömungen und Richtungen.

Die Ismailiten sahen sich starken Verfolgungen Sunniten ausgesetzt. Seitens der Imamiten oder Zwölfer Schiiten wurden sie mit großer Skepsis beobachtet.

Einen qaramitisch-ismailitischen Staat gab es in Bahrain und Oman im 9. Jahrhundert . Im 10. Jahrhundert gründeten die Fatimiden ihren Staat in Nordafrika der zum Kalifat ausgerufen wurde. 969 wurde von ihnen Kairo erobert.

Von den Fatimiden stammen die heute existierenden Hauptzweige der Ismailiten ab. Im Jahre spalteten sie sich in die Nizaris und Musta'lis. Aus den Ismailiten gingen nach dem des Kalifen Hakim 1021 die Glaubensgemeinschaften der Drusen hervor die nicht an den Tod Kalifen glaubten. In der Folgezeit entfernten sich Drusen immer mehr von den Hauptrichtungen des so dass sie heute nicht mehr als betrachtet werden. Auch die Alawiten entstanden in dieser Zeit und durch Ereignisse.

Glaube

Das theologische System der Ismaeliten ist wesentlich offener das der meisten anderen Muslime. Manche sehen der Gnosis und des Neuplatonismus darin. Ebenso gibt es äußerliche Gemeinsamkeiten den Hinduismus etwa was die sakrale Musik betrifft. Koran wird weitgehend allegorisch ausgelegt. Auf diese Weise werden über Text hinausgehende Botschaften des Korans entschlüsselt. Hier Gemeinsamkeiten mit den Sufis und den Imamiten .

Allgemein anerkannte Imame aller Ismailiten

siehe auch Imam

Die sieben Imame der Ismailiten:

  1. Ali ibn Abi Talib (gest. 661)
  2. Al-Hasan
  3. Al-Husain (gest. 680)
  4. Ali Zain al-Abidin (gest. um 713)
  5. Muhammad al-Baqir (gest. um 733)
  6. Djafar as-Sadiq (gest. 765)
  7. Ismail ibn Djafar (angeblich nicht gestorben sondern entrückt)

Die Qaramitah glaubten an den im Verborgenen lebenden Imam. Diese Tradition wird heute von den in Bombay fortgeführt. Dem gegenüber wurden und werden den Nizaris weitere Imame anerkannt.

Weblinks



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