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Iwan III.


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Iwan III. der Große ( 1462 - 1503 )

Iwan III. wurde 1462 Machthaber und bis Ende des 15. Jahrhunderts die Kiewer Rus . Seine Herrschaft stellte den Beginn der Autokratie dar.

Er vereinigte die zersplitterten Fürstentümer ("Sammlung Lande") und gewann Ländereien nördlich nordöstlich und der Rus deren Gebiet sich dadurch bis Iwans Tod 1503 vervierfachte. Um 1472 verleibte auch Smolensk seinem Reich ein und nutzte 1478 erstmalig ohne Krönung den Titel " Zar ". Es folgten starke Bevölkerungsumsiedlungen die die alter kleinstaatlicher Strukturen verhindern sollte.

1494 verheiratete Iwan seine Tochter mit Großfürst Alexander von Litauen um die Stellung Rus bezüglich eines Ostseezugangs im Baltikum zu Die Festung Iwangorod wurde zur Sicherung des wichtigen Meerzugangs errichtet und sollte Iwans Ambitionen Livland gegenüber dem Litauer Reich bekräftigen.

Iwan festigte seine Macht indem er Kirche eine ideologische und machtpolitische Rolle zuschrieb sich ihrer dadurch versicherte. Bei der Umsetzung Machtansprüchen (z.B. Steuereintreibungen) nutzte er aus der überlieferte Instrumente. Gegen den Westen vertrat er Abgrenzungspolitik.

Die Rus vollzog unter Iwan III. Wandel zur Osteuropamacht. Sein Sohn Wassili III. setzte die fundierte Großmachtpolitik fort.

Vorgänger:
Wassili II.
Herrscher von Russland Nachfolger:
Wassili III.



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