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Jakob M. Mierscheid


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Jakob Maria Mierscheid Schneidermeister a.D. ist ein fiktiver deutscher Bundestagsabgeordneter (s. Running Gag wissenschaftlicher Witz ). Er findet sich in zahlreichen Personenverzeichnissen auch in manchen Veröffentlichungen des Deutschen Bundestages Die Figur Mierscheid ist der Archetyp des hinterbänklerischen Abgeordneten.

So bietet der Web-Server des Bundestages eine "Selbstbeschreibung" Mierscheids zum an in der es heißt: "Ich bin eine Erfindung noch ein Patent ich bin Lösung. ... Wie der Verfassungsjurist Friedrich Nagelmann und der Berufsdiplomat Edmund F. Dräcker meine Kollegen bei der Judikative und der Exekutive mit denen ich gern zusammenarbeite ich zu den Säulen unseres Staatswesens." ( [1] Oktober 2002). Auch Nagelmann und Dräcker fiktive Personen.

Mierscheids Geburt wird auf den 01. 1933 in Morbach / Hunsrück datiert. Er ist katholisch verwitwet Mitglied der SPD Mitglied der Gewerkschaft Landwirtschaft und Forsten des Kleintierzüchtervereins Morbach. 1981 und 1982 war stellvertretender Vorsitzender des Mittelstandsausschusses. Als Würdigung seiner ist in Berlin eine Brücke über die Spree nach ihm benannt.

1983 veröffentlichte er im Vorwärts das nach wie vor gültige Mierscheid-Gesetz spezielle Forschungsergebnisse zur Wahlprognostik. Eine seiner Veröffentlichungen ist sein Beitrag zum 3. Hoechster Steinlaus -Symposium XII (3) Frankfurt/M. aus dem Jahre

Die Schwerpunkte seiner politischen Arbeit sind allgemeinen Sozialfragen und Problemen der Berufsausbildung vor allem die Aufzucht und Pflege geringelten Haubentaube in Mitteleuropa und anderswo sowie Untersuchungen des Nord-Süd-Gefälles Bundesgebiet. Eine seiner jüngsten Aktivitäten ist seine Über die Ruderboote in der er sich kritisch mit Eigenschaften der Ruder-Achter im Berliner Jakob-Kaiser-Haus auseinandersetzt.

Mierscheid zeichnet sich zudem dadurch aus er zu den wenigen politischen Mandatsträgern gehört noch die Sütterlin-Schrift beherrschen und - erkennbar an seiner - auch anwenden.

Der Abgeordnete hat von Fraktionschef Müntefering Abmahnung erhalten nachdem er als " Unwort des Jahres " vorgeschlagen hatte: Ulla Schmidt. (Quelle: Aktiv im Ruhestand Die Zeitschrift für ehemalige des öffentlichen Dienstes und ihre Hinterbliebenen Jg 53.März 2004 S.32)

Am 1. April 2004 wurde eine über die Spree die zwei Bundestagsgebäude verbindet nach Mierscheid benannt. Die Brücke für Fußgänger zugänglich. Mierscheid selbst wurde von Sperling (SPD) vertreten. Sperling war Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesbauministerium und ist Mitverfasser einer Mierscheid-"Holografie". Ein "Jakob-Mierscheid-Steg" konnte an der Brücke vorerst nur angebracht werden. Bei der Befestigung hatten sich Probleme ergeben: "Die Bolzen die wir hatten sich als Nieten" sagte Sperling.

Literatur

  • Die Mierscheid-Akte. Dokumentarische Spuren eines Phantoms. Hrsg. von Peter Raabe Hannover 1986
  • Jakob Mierscheid Aus dem Leben eines Abgeordneten: politische Holografie. Herausgegeben von Dietrich Sperling und Friedhelm 1998

Weblinks



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