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Jacobs-Drehgestell


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Jacobs-Drehgestelle oder Jacobsachsen sind eine spezielle Bauart von Eisenbahn - Drehgestellen .

Talgo -Zug mit Jacobsachsen
Auf einem Jacobs-Drehgestell stützen sich zwei Fahrzeuge gleichzeitig ab. Es befindet sich also unter einem Fahrzeug sondern unter dem Übergang gekuppelter Fahrzeuge.

Ein Nachteil von Jacobsdrehgestellen ist dass Fahrzeuge betrieblich nicht getrennt dass heißt nicht entkuppelt werden können. Nur in der Werkstatt (unter erheblichem Aufwand) ein Entkuppeln möglich; dazu ein Hilfsdrehgestell eingeschoben also eine Seite der 'aufgebockt' werden. Jacobs-Drehgestelle werden bevorzugt für Zuggarnituren die stets gemeinsam betrieben werden.

Jacobs-Drehgestelle bedeuten engere Wagenübergänge; zu ihren gehören bessere Laufeigenschaften. Da sich zwei Wagen ein Drehgestell abstützen sind die Achslasten höher; kann für Triebdrehgestelle günstig sein da das erhöht wird bedeutet bei Laufdrehgestellen aber dass einzelnen Wagen einer Zugkomposition kürzer gebaut werden um die Achslasten im zulässigen Bereich zu Bei langen Zügen wird der Gewichtsvorteil durch Einsparung eines Drehgestells pro Wagenübergang dadurch wieder zunichte. Der Aufbau des Zuges aus vielen statt aus vielen langen Wagen ist aber vielen Fällen lauftechnisch erwünscht.

Fahrzeuge auf Jacobs-Drehgestellen sind z.B. der TGV die Triebwagenfamilie Talent oder die Baureihe 423 (S-Bahn).



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