Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDienstag, 20. August 2019 

Johann Adolph Hasse


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Johann Adolph Hasse (* 25. März 1699 ; † 23. Dezember 1783 ) war deutscher Komponist .

Hasse wurde in Bergedorf nahe Hamburg geboren und empfing seine früheste musikalische von seinem Vater. Da er im Besitz schönen Tenorstimme war wählte er eine Karriere am Theater und trat der Operntruppe von Reinhard Keiser bei in dessen Orchester Händel einige Jahre vorher die zweite Geige hatte. Hasses Erfolg führte zu einem Engagement Hoftheater von Braunschweig-Lüneburg wo er 1723 sein Debüt als Komponist mit der Oper Antigonus hatte. Der Erfolg dieses ersten Werks den Herzog Hasse zur Vervollständigung seiner Studien Italien zu schicken. 1724 ging er nach Neapel um sich von Porpora unterweisen zu mit dem er allerdings weder als Mensch als Künstler auskam. Andererseits gewann er die von Alessandro Scarlatti dem er seinen ersten Auftrag für Serenade zu zwei Singstimmen verdankte; sie wurde einer Familienfeier eines wohlhabenden Kaufmanns von zwei berühmtesten italienischen Sänger Farinelli und Signora Tesi gesungen.

Dieses Ereignis begründete Hasses Ruhm; seine wuchs und seine Oper Sesostrato 1727 geschrieben für die königliche Oper in machte seinen Namen in ganz Italien bekannt. 1727 ging er nach Venedig wo er der gefeierten Sängerin Faustina (* 1700 in Venedig) begegnete die 1730 seine Frau wurde. Die beiden Künstler bald darauf ein großzügiges Angebot des prachtliebenden Kurstfürsten August II. von Sachsen war nach Dresden zu kommen. Hasse blieb dort zwei reiste dann wieder nach Italien und schließlich 1733 nach London . Hier wurde er von der Händel gegenüber feindlich gesinnten aristokratischen Clique angestachelt dessen Rivale und Widersacher zu Dies lehnte er aber bescheiden und weise und blieb nur lange genug in London die Proben für seine Oper Artaserse (die zuerst 1730 in Venedig produziert worden war) zu

Während dieser ganzen Zeit war Faustina erklärter Liebling des Publikums (und unglücklicherweise auch Kurfürsten) in Dresden geblieben und ihr Ehemann ihr verbunden blieb konnte sie nur äußerst sehen. Nach dem Tod Augusts ließ sich 1739 dauerhaft in Dresden nieder bis er seine Frau sich 1763 mit beträchtlichen Pensionen vom Hofdienst zurückzogen. Hasse war noch zu jung um sich seinen Lorbeeren auszuruhen. Er ging mit seiner nach Wien und fügte seinen zahlreichen Werken weitere hinzu. Sein letztes Bühnenwerk war 1771 die Oper Ruggiero geschrieben für die Hochzeit von Erzherzog von Österreich in Mailand .

Bei der gleichen Gelegenheit wurde ein des vierzehnjährigen Mozart aufgeführt und Hasse bemerkte "dieser Bursche uns alle übertreffen". Auf Wunsch seiner Frau sich Hasse an ihrem Geburtsort Venedig nieder er starb.

Seine Kompositionen umfassen 120 Opern daneben Oratorien Kantaten Messen und fast jede Art von Instrumentalmusik. der Belagerung Dresdens durch die Preußen im Jahr 1760 verbrannten die meisten seiner Manuskripte die eine Gesamtausgabe auf Kosten des Kurfürsten gesammelt waren. Einige seiner Werken darunter die Oper Alcide al Bivio ( 1760 ) wurden veröffentlicht und die Bibliotheken von und Dresden besitzen Autographen von anderen.

Hasses Instrumentierung erhebt sich sicherlich nicht über das Niveau das Durchschnittsmusiker seiner Zeit erlangten und Ensembles bieten nichts überdurchschnittlich bemerkenswertes; an dramatischem mangelte es ihm ebenfalls. Aber er hatte Vorrat an sanften und ungekünstelten Melodien und Tatsache muss seine enorme Beliebtheit während seines zugeschrieben werden. Die beiden Lieder die Farinelli dem melancholischen König Philipp V. von Spanien zehn Jahre lang jeden Tag vorsingen stammten beide von Hasse. Über Faustina Hasse noch hinzugefügt dass sie - in einer reich an Stimmkünstlern - gemäß dem einmütigen der Kritiker (einschließlich Charles Burney) eine der Sängerinnen war. Das Jahr ihres Todes ist genau bekannt. Wahrscheinlich war es kurz vor ihres Mannes.



Bücher zum Thema Johann Adolph Hasse

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Johann_Adolph_Hasse.html">Johann Adolph Hasse </a>