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Johann Joseph Fux


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Johann Joseph Fux (* 1660 in Hirtenfeld † 13. Februar 1741 in Wien ) war österreichischer Komponist .

Inhaltsverzeichnis

Leben und Werk

Johann Joseph Fux wurde im Jahre 1660 im steirischen Hirtenfeld geboren. Er muss ungewöhnlich begabter Musiker gewesen sein der es zum Hofkapellmeister in Wien gebracht hat. Auch die Kompositionslehre "Gradus ad Parnassum" stammt aus seiner Feder. Sein breit Werk umfasst Opern Kirchen- und Instrumentalmusik. Er 80jährig am 13.2.1741 in Wien.

Johann Joseph Fux war also auch modernen Sinne Österreicher. Anders als etwa Franz Schubert (1797 - 1828) war er allerdings das Produkt der Wiener Vorstadt und anders Joseph Haydn (1732 - 1809) zeichnet ihn keine besondere zum Slawentum oder zu Ungarn aus so Fux völkischen Spekulationen die oft mit nachgerade Geschichtsklitterungen einhergehen keine Nahrung bietet. Er ist das verkannte Genie noch der Domestike der in der Livree zu zeigen hatte. Vielmehr wir es mit einer weltoffenen Musikerpersönlichkeit zu trotzdem der Name des Geburtsortes nach "Waldbauernbub" Fux kennt sich mit modernen italienischen und Strömungen gleichermaßen aus bringt sie zur Synthese stellt sie nachgerade brutal in Opposition.

Einordnung

Der Gedanke liegt nahe Fux sei der Bach-Händel-Telemann-Epoche eine Art Platzhirsch von Wien. diese Einschätzung wäre zu durchsichtig. Fux corellisiert Er entscheidet sich für die Suite deren die Sonate bzw. Sinfonia ist. Letztere ist anders die Ouverture mehrsätzig geht wie diese der Suite voraus. Jedenfalls entsteht dieser Eindruck wenn die siebte Partita aus dem "Concentusmusico-instrumentalis" ( Nürnberg 1701) zum Maßstab wählt. Dass die Ouverturensuite dennoch unverbrüchlicher Bestandteil in Fuxens Werk mag darin begründet sein dass die Ausübung Amtes zu mancherlei Kompromisse zwingt. Aus dem nach Gliederung resultiert die dezidiert mehrsätzige Sonate die Serenade .

Das Datum "Nürnberg 1701" und die dem Rahmen fallende Partita Nr. 7 als für Musik sind für die Einschätzung des von eminenter Bedeutung. Er publiziert wie viele Londonfahrer von seiner Wirkungsstätte weit entfernt. Es aber nicht unbedingt die Hauptstadt der Musik Er liefert 1701 bereits ein reifes Werk während die heute am meisten geschätzten Barockkomponisten erste Versuche unternehmen die Welt der Musik erobern und er lehnt die zweistimmige Musik aus Oberstimme und Generalbass der den Vorstellungen des Vatikans zum beziffert ist und durchaus eine bedeutende Rolle als obsolet ab. Andererseits muss es nicht der Streicherkorpus sein vor allem wenn die fehlt. Die siebte Partita ist mit zwei Cembalo und Rankett vollständig.

Fux ist vier Jahre jünger als Henry Purcell der manchmal als der letzte Renaissancekomponist wird. Mit Ausnahme der Tatsache dass die Partita mit Blockflöten des Renaissancetypus etwa nach Instrumenten des Nürnberger Fagottmachers Hieronymus Kynseker (1636 1686) spielbar ist hat die vergangene Epoche überwunden zu gelten.

Wirkung

Die leichte intellektuelle Zugänglichkeit eines musikalischen wird oft zum schier unüberwindlichen Hindernis bei Interpretation. So trägt zwar das Streicherensemble des Cellisten Nikolaus Harnoncourt den Namen des bekannten Sammelwerkes von Joseph Fux (Concentus musicus). Das interpretatorische Schwergewicht jedoch so will es scheinen auf dem etwas rätselhaften Werk von Heinrich Ignaz Franz Biber während Fux aus einer Art kathegorischem heraus ohne rechte Neigung gepflegt wird.

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