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Johann Strauß (Sohn)


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Johann-Strauß-Denkmal
Johann Strauß ( Sohn ) (* 25. Oktober 1825 in St. Ulrich heute ein Teil Wien - Neubau ; † 3. Juni 1899 in Wien) war ein österreichischer seit 1887 deutscher Kapellmeister und Komponist .

Inhaltsverzeichnis

Leben

Sein Vater Johann Strauß (Vater) sah ihn ursprünglich für eine Laufbahn Beamter vor doch seine Mutter ermöglichte ihm Musikstudium beim Basslehrer Hofmann . Trotzdem kam es bald darauf zum Bruch mit seinen Eltern und er begann zu geben. Schon sein erster Auftritt im Casino Dommayer ( 15. Oktober 1844 ) war ein Riesenerfolg. Tourneen führten ihn ganz Europa und Nordamerika . Nach dem Tod seines Vaters 1849 übernahm er dessen Orchester und wurde 1863 zum k.k. Hofball-Musikdirektor ernannt d.h. er leitete alle Hofbälle. tat dies bis 1871 als er selbst um die Enthebung diesem Posten ansuchte. Dies wurde auch genehmigt wurde ihm der Franz-Joseph-Orden verliehen. Nachfolger wurde sein Bruder Eduard

Bis zu diesem Zeitpunkt komponierte Strauß Tanzmusik was seinen Ruf als Walzerkönig begründete. 1864 traf er mit Jacques Offenbach zusammen der ihn zur Komposition von Operetten anregte die Strauß aber selbst immer Komische Oper bezeichnete. Am 10. Februar 1871 hatte dann seine erste Operette Indigo und die 40 Räuber im Theater an der Wien Premiere. Ebenfalls an diesem Theater fand Uraufführung seiner erfolgreichsten und der wahrscheinlich bekanntesten überhaupt Die Fledermaus am 5. April 1874 statt. Diese Operette wurde 1894 auch in das Repertoire der Hofoper Wiener Staatsoper ) aufgenommen und ist bis heute die Operette die dort gespielt wird.
Damit galt Strauß auch als Begründer goldenen Ära der Wiener Operette .

Es folgten eine Reihe weiterer Operettenpremieren Der lustige Krieg und Eine Nacht in Venedig . 1876 erhielt er die Genehmigung zum Bau Wohnhauses (de so genannten Strauß-Palais ). Anlässlich seines vierzigjährigen Künstlerjubiläums im Jahre 1884 dass er wieder beim Dommayer feierte wurde ihm das Wiener Bürgerrecht

1885 war Premere des Zigeunerbaron mit Alexander Girardi in der Hauptrolle folgten einige heute eher wenige bekannte Operetten. letzte Operette Wiener Blut hatte erst nach seinem Tod 1899 im Carltheater . Strauß komponierte insgesamt 18 Operetten und Walzer. In Wien erinnern zahlreiche Denkmäler und an ihn. Der Walzer An der schönen blauen Donau (bekannter als der Donauwalzer ) wurde so etwas wie eine inoffizielle Hymne für Wien.

Strauß war insgesamt dreimal verheiratet. Seine Ehefrau Henriette geborene Chalupetzky starb 1878 . Schon wenige Wochen später heiratete er Schauspielerin Stefanie Reiterer die ihn 1882 verließ. Im selben Jahr wurde die "von Tisch und Bett" geschieden; eine Trennung Bande nach war nicht möglich da in das katholische Eherecht auch im bürgerlich-rechtlichen Bereich Um erneut heiraten zu können (diesmal Adele Deutsch verwitwete Strauss) musste Strauß die österreichische aufgeben Bürger des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha und wie seine Braut Protestant werden. Jahr 1887 löste Herzog Ernst II. - dem im Herzogtum geltenden Eherecht - die mit Angelika Dittrich auf und Strauß heiratete selben Jahr in Coburg Adele Strauss. Alle drei Ehen blieben

Werke (Auswahl)

Operetten

  • Indigo und die 40 Räuber (1871)
  • Die Fledermaus (1874)
  • Cagliostro (1875)
  • Prinz Methusalem (1877)
  • Das Spitzentuch der Königin (1880)
  • Der lustige Krieg (1881)
  • Eine Nacht in Venedig (1883)
  • Der Zigeunerbaron (1885)
  • Wiener Blut (1899)

Walzer

Polkas

  • Tritsch-Tratsch- Polka (1858)

Weblinks

Siehe auch:



Bücher zum Thema Johann Strauß (Sohn)

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