Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 20. Oktober 2019 

Johann von Mikulicz


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Johann Freiherr von Mikulicz-Radecki (* 1850 in Czernowitz damals Österreich-Ungarn ; † 1905 in Breslau damals Deutsches Reich ) war ein einflussreicher Chirurg und der der Gastroskopie .

Als Schüler Theodor Billroths in Wien er Universitätsprofessor in Krakau Königsberg und seit 1890 in Breslau .

1881 beschrieb er die Achalasie als Funktionsstörung des unteren Ösophagussphinkters ; 1886 stellte er die subtotale Schilddrüsenresektion vor die postoperative Hypothyreose zu verhindern; 1896 verwendete er erstmals einen Mundschutz während zur Sicherung des aseptischen Verlaufs von Operationen. 1902 ermöglichte er die Anerkennung der Lokalanästhesie die Carl Ludwig Schleich schon 1892 erfolglos vorgestellt hatte.

Nachdem er seinen Oberarzt Ferdinand Sauerbruch 1903 die Lösung der Probleme bei Operationen der offenen Lunge übertragen und dieser den Unterdruck im Brustraum als deren Ursache erkannt ließ Mikulicz in Breslau eine große Unterdruck-Operationskammer

Er entwickelte mehrere chirurgische Hilfsmittel die nach ihm benannt sind. Weiters werden die rezidivierenden Aphthen manchmal noch als Mikulicz-Aphthen bezeichnet. Im angelsächsischen Raum wird das Mikulicz-syndrome - vermutlich eine Variante des Sjoegren-Syndroms - nach ihm bezeichnet.

Siehe auch: Geschichte der Medizin -- Liste bedeutender Mediziner und Ärzte



Bücher zum Thema Johann von Mikulicz

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Johann_von_Mikulicz.html">Johann von Mikulicz </a>