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Johann Tetzel


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Der Dominikanermönch Johann Tetzel wurde um 1465 in Pirna geboren und ab 1504 als Ablassprediger verschiedenen deutschen Ländern eingesetzt. 1517 ernannte ihn Albrecht II.= von Mainz und Magdeburg zum für den Ablasshandel der Kirchen-Provinz Magdeburg. Entgegen Beichte vor einem Priester konnte der Sünder Strafe durch Kauf eines Ablassbriefes tilgen. Kirchenraub Meineid wurden gegen 9 Dukaten und ein bereits für 8 Dukaten vergeben. Die Hälfte Einnahmen diente dem Bau der Peterskirche in während die andere sich der Erzbischof Albrecht und der Ablassprediger teilten. Der Bischof benötigte Einkünfte um seine gegenüber den Fuggern aufgelaufenen Schulden abzuzahlen. Martin Luther prangerte diesen seiner Meinung nach schändlichen an da dieser seine Vorstellung von einem Menschen der sich wegen schlimmer Taten ein der Demut unterwirft geradezu verhöhnte. Es war Beginn der Reformation .

Der Ablassbrief

Mit der Parole "Sobald der Gülden im Becken klingt im die Seel im Himmel springt" soll Johann Tetzel in der Art Marktschreiers den Ablasshandel eröffnet haben. In das übersetzt ist jedoch heutzutage der Ausruf "Sobald das Geld im Kasten klingt die (aus dem Fegefeuer) in den Himmel springt!" der Allgemeinheit geläufiger. Der nebenstehend abgebildete ist hinsichtlich des Aussehens nicht authentisch entspricht ins Deutsche übersetzt textlich dem Anfang des lateinischer Sprache verfassten Originals.

Der Tetzelkasten

Einer der bisher gefundenen Tetzelkästen in die Bußgelder verwahrt wurden befindet sich im Museum Braunschweig Altstadtrathaus. Er entstammt der Peterskapelle Schlosses Süpplingenburg in der Tetzel gepredigt und Kasten verwendet haben soll. Dieser ist mit Eisenblechen beschlagen und besitzt seitlich zwei Tragegriffe. der Vorderseite waren drei Schlösser angebracht deren wahrscheinlich nur der römischen Kurie den Fuggern Erzbischof Albrecht vorbehalten waren. Seine Abmessungen sind 7 x 82 5 x 47 5

Siehe auch: Tetzelstein



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