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Kängururatten



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Kängururatten

Kängururatte

Systematik
Ordnung : Nagetiere (Rodentia)
Unterordnung : Mäuseverwandte (Myomorpha)
Familie : Taschennager (Geomyidae)
Unterfamilie : Taschenmäuse (Heteromyinae)
Tribus : Dipodomyini
Gattung : Kängururatten ( Dipodomys )
Arten (Auswahl)
  • Pazifik-Kängururatte ( Dipodomys agilis )
  • Ord-Kängururatte ( Dipodomys ordi )
  • Taschenspringer ( Dipodomys phillipsi )
  • Texas-Kängururatte ( Dipodomys elator )
  • Wüstenkängururatte ( Dipodomys deserti )

Die Kängururatten oder Taschenspringer ( Dipodomys ) stellen eine Gattung der Taschenmäuse (Heteromyinae) der Nagetiere (Rodentia) dar. Sie leben vor allem den Wüsten - und Halbwüstengebieten der südwestlichen USA und Mexikos . Ihren Namen verdanken sie ihrer Fortbewegungsweise zwei Beinen die an die Kängurus erinnert.

Es gibt 21 Arten der Känguruhratten Größe variiert von 100 bis 200 Millimetern der Schwanz meistens noch mal genauso lang länger ist. Das Gewicht variiert zwischen 35 180 Gramm. Das auffälligste Merkmal der Känguruhratten die stark verlängerten und zu Sprungbeinen ausgestalteten Die meisten Kängururatten sind in ihrer Fellfarbe Wüstenfarbe angepasst entsprechend variiert sie zwischen einem und einem dunkleren Braun die Bauchseite ist immer hell. Hinzu kommen häufig weiße Streifen den Hüften. Der Schwanz ist meist dunkle endet in einer Quaste aus längeren Haaren.

Lebensweise der Kängururatten

Wie die Wüstenspringmäuse ( Jaculus ) in den Wüsten Afrikas und Asiens die Beutelspringmäuse ( Antecinomays ) im australischen Outback sind die Kängururatten ausgesprochen gut angepasst das Leben in der Wüste. Sie leben tiefen Erdhöhlen in denen sie vor der Hitze sicher sind und brauchen nur selten Letzteres wird durch einen sehr effizienten Wasserstoffwechsel sehr leistungsfähige Nieren sowie der Möglichkeit durch biochemische Prozesse ihrer Nahrung Wasser zu gewinnen ermöglicht. Auch vergrößerten Hinterbeine finden sich in allen drei und sind konvergent entwickelt worden.

Kängururatten leben von Samen Blättern Stammgewebe und anderen Teilen der spärlichen Vegetation ihrer außerdem jagen sie Insekten . Viele Arten legen sich in ihren auch Vorratskammern für Trockenzeiten an. So wurde in einem Bau der Dipodomys spectabilis (engl. Bannertail Kangaroo Rat) ein Vorrat sechs Kilogramm Futterpflanzen gefunden. Als Taschenmäuse haben Kängururatten große Backentaschen in denen sie Nahrung Nestmaterial transportieren können. Die Entleerung der Backentaschen über eine spezielle Muskulatur die ein Umkrempeln danach ein Zurückformen der "Behälter" ermöglicht. Bei Arten gibt es eine Reviermarkierung durch Kot alle Arten haben Duftdrüsen an den Schultern.

Systematik

Für die meisten Arten der Kängururatten es keine deutsche Bezeichnung. In diesem Fall in der folgenden Liste neben den wissenschaftlichen stattdessen die englischen Bezeichnungen gelistet.

  • Ord-Kängururatte ( Dipodomys ordii )
  • Gulf Coast Kangaroo Rat ( Dipodomys compactus )
  • Chisel-toothed Kangaroo Rat ( Dipodomys microps )
  • Panamint Kangaroo Rat ( Dipodomys panamintinus )
  • Stephen's Kangaroo Rat ( Dipodomys stephensi )
  • Big-eared Kangaroo Rat ( Dipodomys elephantinus )
  • Narrow-faced Kangaroo Rat ( Dipodomys venustus )
  • Pazifik-Kängururatte ( Dipodomys agilis )
  • Heerman's Kangaroo Rat ( Dipodomys heermanni )
  • California Kangaroo Rat ( Dipodomys californicus )
  • San Quintin Kangaroo Rat ( Dipodomys gravipes )
  • Giant Kangaroo Rat ( Dipodomys ingens )
  • Bannertail Kangaroo Rat ( Dipodomys spectabilis )
  • Nelson's Kangaroo Rat ( Dipodomys nelsoni )
  • Texas-Kängururatte ( Dipodomys elator )
  • Taschenspringer ( Dipodomys phillipsii )
  • Merriam's Kangaroo Rat ( Dipodomys merriami )
  • San Jose Island Kangaroo Rat ( Dipodomys insularis )
  • Margarita Island Kangaroo Rat ( Dipodomys margaritae )
  • Fresno Kangaroo Rat ( Dipodomys nitratoides )
  • Wüstenkängururatte ( Dipodomys deserti )



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