Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDienstag, 15. Oktober 2019 

KZ Dachau


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Das KZ Dachau war ein Konzentrationslager bei Dachau nördlich von München gebaut ab dem 21. März 1933 . Neben dem KZ und Vernichtungslager Auschwitz wurde es zum Inbegriff für Konzentrationslager der Zeit des Nationalsozialismus .

Inhaltsverzeichnis

1933 - 1945

Das KZ Dachau war das erste Konzentrationslager und zugleich Prototyp und Modell aller Sowohl die grundlegende Organisationsform die Lagerordnung als die bauliche Anlage (ein separat gesichertes Lager dem Kommandaturbereich mit Wohnanlagen Verwaltung und Kasernen ) wurden durch den Kommandanten Theodor Eicke entwickelt und später als verbindlich für weiteren Konzentrationslager erklärt. Eicke stieg später zum aller Konzentrationslager auf und formte die weiteren nach diesem Modell.

Insgesamt waren über 200 000 Häftlinge mehr als 30 Staaten in Dachau inhaftiert. 1941 war Dachau zunehmend auch eine Stätte Massenmordes. Insgesamt wurden 30 000 Morde registriert Tausend weitere Opfer gelten jedoch als sicher durch den Ausbruch einer Typhusepidemie Anfang 1945 und die folgenden Evakuierungsmärsche. Als das Krematorium des Lagers erweitert wurde weil das die Massen der ermordeten Menschen nicht mehr konnte wurde auch eine Gaskammer eingerichtet. Dass nie in Betrieb war hatte jedoch keinen Hintergrund denn die Häftlinge wurden von Dachau andere Lager verschoben um sie dort zu Zudem wurden auf so genannten Invalidentransporten ab 1942 mehr als 3.000 Häftlinge in die Schloss Hartheim bei Linz gebracht und dort mit Giftgas ermordet.

Dachau war auch ein zentrales Lager Inhaftierte aus dem kirchlichen Umfeld . Nach der katholischen Kirche sollen dort allein 3000 gewesen sein. Unter ihnen sind Karl Leisner (kath.) und Martin Niemöller (ev.) hervorzuheben.

Letzter Lagerälteste war Oskar Müller (KPD) der spätere Hessische Arbeitsminister. Pater Maria Lenz berichtet dass der Lagerälteste es zwei Häftlinge als Kundschafter der US Armee da die Ermordung aller Häftlinge kurz bevor

Befreiung 1945

Das Lager wurde am 29. April 1945 von der US-Armee befreit und diente dann noch lange als Wohnstatt für Flüchtlinge.

Die heutige Gedenkstätte

Erst in späteren Jahren nachdem ehemalige nach einem Treffen anlässlich eines Jahrestages den Umstand anprangerten dass immer noch Menschen unter menschenunwürdigen Bedingungen vegetieren müssten wurde die Errichtung heutigen Gedenkstätte in Angriff genommen.

Die Ausstellung zeichnet unter anderem auch erschreckender Weise den Weg der Neuankömmlinge durch Lager nach und berichtet über sehr viele Sie ist seit dem Frühjahr 2003 in überarbeiteter Form wieder eröffnet und besuchen. Es ist zusätzlich zur Ausstellung der einer Baracke zu besichtigen deren Innenausbau einen durch die gesamte Bestehenszeit des Lagers reflektiert. Original-Baracken wurden aufgrund ihres baufälligen Zustandes bei der Gedenkstätte abgerissen und sind nur noch den Grundmauern erhalten.

Bekannte Häftlinge

Juden

Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus

Regimekritiker

evangelische Geistliche

katholische Geistliche

Bürgerliche Politiker

Sozialdemokraten

Kommunisten

Austrofaschisten

Schriftsteller

  

Siehe auch: Liste der Konzentrationslager im Nationalsozialismus Dachaulied.

Weblinks:




Bücher zum Thema KZ Dachau

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/KZ_Dachau.html">KZ Dachau </a>