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KZ Neuengamme


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Das Konzentrationslager (KZ) Neuengamme südöstlich von Hamburg wurde 1938 zunächst als Außenlager des KZ Sachsenhausen errichtet und seit 1940 als selbständiges Arbeitslager mit mehr als 80 Außenlagern geführt. Häftlinge mussten Zwangsarbeit für die Ziegeleiproduktion die sich auf Gelände befand und später in der Rüstungsindustrie sowie zum Bau militärischer Anlagen ( Friesenwall ) leisten. Bis 1945 wurden 106.000 verfolgte Menschen aus Deutschland während des Krieges auch aus den besetzten in dem KZ interniert von denen rund aufgrund der unmenschlichen Arbeits- und Lebensbedingungen starben. entsprach dem Lagermotto "Vernichtung durch Arbeit". Außerdem eine Anzahl Gefangene durch das Gas Zyklon B ermordet das nach diesen ersten Versuchen Neuengamme in Auschwitz zur Massenvernichtung eingesetzt wurde.

Im KZ Neuengamme führte SS-Arzt Dr. Heißmeyer Tuberkulose-Versuche an Häftlingen durch. In der vom 20. auf den 21. April 1945 Tage vor Kriegsende wurden im Keller der am Bullenhuser Damm einem seit Oktober 1944 KZ-Aussenlager genutzten Gebäude 20 jüdische Kinder alle 12 Jahren mit ihren Pflegern und 24 Kriegsgefangene erhängt. Durch diese Tat sollten die vor den bereits anrückenden britischen Truppen vertuscht

Nachdem sich die Häftlinge des KZs Buchenwald am 11. April 1945 selbst befreit hatten wurde am 18. April damit begonnen Neuengamme zu evakuieren um Übergabe an die Alliierten zu verhindern. Bei diesen " Todesmärschen " unmittelbar bei Kriegsende starben viele der entkräfteten Häftlinge. Am 3. Mai 1945 starben kurz vor Kriegsende noch 7000 durch die britische Bombardierung der " Cap Arcona " und zweier weiterer Schiffe auf denen sie eingesperrt hatte.

Nach dem Krieg diente das KZ Alliierten als Internierungslager für SS -Angehörige und andere nationalsozialistische Funktionsträger bis es 1948 an die Stadt Hamburg übergeben wurde.

Um die Erinnerung an diese Vergangenheit eine "vorbildliche Gefangenenanstalt" vergessen zu machen wurde selben Jahr auf dem ehemaligen KZ-Gelände die Vierlande" erbaut. 1953 wurde eine erste Gedenktafel von ehemaligen angebracht 1965 eine offizielle Gedenktafel installiert. 1970 errichtete man eine Jugendstrafanstalt auf dem Seit 1981 wird an der Umwidmung des KZs eine Dokumentations- und Gedenkstätte gearbeitet; einen Anfang man mit dem Bau eines Dokumentationshauses. 1984 wurden die Reste der KZ-Gebäude unter Denkmalschutz gestellt. Seit 1989 wurde geplant die Vollzugsanstalt an einen Ort zu verlagern dies ist inzwischen Mitte 2003 geschehen.

Weblinks:

Gedenkstätte Neuengamme
Informationen des Deutschen Historischen Museums Berlin
Projektarbeit der Realschule Kellinghusen

Siehe auch:




Bücher zum Thema KZ Neuengamme

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