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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 23. September 2019 

Kardioversion


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Kardioversion nennt man die Wiederherstellung des normalen ( Sinusrhythmus ) beim Vorliegen von Herzrhythmusstörungen meist Vorhofflimmern seltener supraventrikuläre oder ventrikuläre Tachykardien oder Meist ist damit die elektrische Kardioversion mit Defibrillator (siehe auch Defibrillation ) gemeint man kann den Sinusrhythmus oft auch mit Medikamenten wiederherstellen.

Elektrische Kardioversion Medikamentöse Kardioversion
Vorteile
  • sofort wirksam
  • höchste Wirksamkeit
  • bei hämodynamisch instabilen Patienten auch anwendbar
  • Todesfälle sehr selten
Vorteile
  • geht schnell
  • kein schriftliches Einverständnis notwendig ( warum eigentlich nicht? )
  • keine Kurznarkose notwendig
  • kann der Patient in Tablettenform zur selbst machen
Nachteile
  • Kurznarkose notwendig
  • angeblich höheres thromboembolisches Risiko
  • Auslösung von Kammerflimmern möglich
  • falls keine Synchronisation
  • schriftliches Einverständnis notwendig
Nachteile
  • Todesfälle bei hämodynamisch schlechten Patienten
  • Wirksamkeit geringer
  • negativ inotrop
  • Proarrhythmien
  • wirkt nicht sofort
  • thromboembolisches Risiko (höher als beim Spontanverlauf

Kardioversion bei Vorhofflimmern :

Wenn das Vorhofflimmern weniger als 48 alt ist kann ohne Antikoagulation kardiovertiert werden. Liegt es schon länger muss per TEE (Schluckechokardiografie) ein Vorhofthrombus ausgeschlossen werden oder und nach der Kardioversion eine Antikoagulation durchgeführt




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