Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 18. September 2019 

Karl-Franzens-Universität


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Die Karl-Franzens-Universität (Carola-Franciscea) Graz ist die größte Universität der Steiermark und nach der Universität Wien die zweitälteste Universität Österreichs . Ihr Name leitet sich von Erzherzog Karl II. von Innerösterreich sowie Kaiser Franz II./I. ab. Im Wintersemester 2002/2003 waren 23.544 Studierende gemeldet davon 8% Ausländer bzw. 60% Frauen .

Karl-Franzens-Universität Graz

Inhaltsverzeichnis

Gliederung

Sie ist gemäß § 20 Abs. UG 2002 in 5 Fakultäten gegliedert:

  • Katholisch-Theologische Fakultät
  • Rechtswissenschaftliche Fakultät
  • Sozial- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
  • Geisteswissenschaftliche Fakultät
  • Naturwissenschaftliche Fakultät

Die Medizinische Fakultät wurde 2003 in eine eigene Universität die Medizinische Graz ausgegliedert.

Geschichte

Die Gründung der Universität erfolgte im 1585 durch Erzherzog Karl II. von Innerösterreich und wurde im selben Jahr an Societas Jesu übergeben mit dem Ziel allen sozialen eine elitäre Ausbildung angedeihen zu lassen.

Nach der Aufhebung des Jesuitenordens im 1773 wurde die Universität vom Staat übernommen. Das Ziel der Ausbildung war Heranziehen braver Staatsdiener und die Vermittlung ausschließlich verwertbarer Kenntnisse. 1778 wurde die juridische Fakultät gegründet und 1782 erfolgte die Umwandlung der Universität in Lyzeum sowie Schaffung des medizinisch-chirurgischien Studiums.

Die Wiedererrichtung der Universität durch Kaiser Franz II./I. erfolgte 1827 . Nach der Universitätsreform Wilhelm von Humboldts wurde 1848 die Lehr- und Lernfreiheit eingeführt. Die wird Träger der Wissenschaft die Studierenden sollen im Studium in das wissenschaftliche Forschen eingeführt werden durch Wissenschaft"). Es wird eine starke Hochschulautonomie Diese Grundstruktur blieb - abgesehen von der 1938-45 - im wesentlichen bis 1975 erhalten.

Nach der Annektion Österreichs im Jahr 1938 kam es zahlreichen Entlassungen. Darunter befanden sich auch die Nobelpreisträger Otto Loewi Victor Franz Hess und Erwin Schrödinger .

Die Universitätsreform von 1975 bringt das der Professorenuniversität und die Mitbestimmung von Assistentinnen Assistenten sowie Studierenden in allen Gremien. Seit der fünfziger Jahre verzehnfachte sich die Zahl Hörer.

Nobelpreisträger

weiter nahmhafte Forscher

  • Paul Guldin Mathematiker
  • Joseph Schumpeter Nationalökonom
  • Alfred Wegener Kontinentalverschiebungstheorie
  • Franz Krones Historiker
  • Alexius von Meinong Gegenstandstheoretiker
  • Johannes Schmidt Sprachwissenschaftler
  • Hugo Schuchardt Romanist
  • Ludwig Gumplowicz Soziologie
  • Hans Groß Kriminologe
  • Ludwig Boltzmann Physiker
  • Ernst Mach Mathematiker und Physiker
  • Arnold Luschin Rechtsgeschichte
  • Alexander Rollett Physiologe
  • Hans von Haberer Chirurg
  • Hermann Beitzke Tuberkuloseforscher

Weblinks



Bücher zum Thema Karl-Franzens-Universität

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Karl-Franzens-Universit%E4t.html">Karl-Franzens-Universität </a>