Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 23. August 2019 

Karl Drais


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Karl Drais zuvor Karl Friedrich Christian Ludwig Freiherr Drais von (* 29. April 1785 in Karlsruhe ; † 10. Dezember 1851 in Karlsruhe ) war der bedeutendste Erfinder der Goethezeit.

Sein Vater war der badische Oberhofrichter Wilhelm Friedrich Ludwig von Drais. Seine Mutter Margarete Ernestine von Kaltenthal. Markgraf Carl Friedrich Baden übernahm die Patenschaft für Karl.

1803 bis 1805 studierte er Baukunst Landwirtschaft und Physik Heidelberg .

1810 wurde er badischer Forstmeister ohne Forstamt. wurde jedoch bereits 1811 vom Dienst freigestellt um seiner Tätigkeit Erfinder nachzugehen und erhielt weiterhin sein Gehalt.

Zu seinen Erfindungen gehören ein Klavier-Rekorder Tasten auf Papierband die erste Tasten-Schreibmaschine für Buchstaben die Stenomaschine mit 16 Tasten sowie mit Lochstreifen und die Draisine das erste mit 2 Rädern auf einer Spur.

1813 entwickelte Drais einen Wagen mit vier der zunächst über eine Tretmühle dann über Kurbelwelle zwischen den Hinterrädern vefügte (sog. Fahrmaschine).

Die erste Fahrt mit seiner Laufmaschine Draisine Velozipede und Dandy Horse genannt) von Mannheim zum Schwetzinger Relaishaus (im heutigen Mannheimer Rheinau) unternahm er am 12. Juni 1817 . Seine zweite Zweiradfahrt ( 1817 ) unternahm er von Gernsbach nach Baden-Baden .

Er erhielt am 12. Januar 1818 ein Patent eigentlich aber nur ein Großherrzogliches Privileg (Baden hatte kein Patentgesetz). Zusätzlich wurde von Großherzog Carl zum Professor für Mechanik und als Forstmeister pensionert - eine Art

Drais war überzeugter Demokrat und legte 1849 seinen Adelstitel ab. Nach dem Scheitern Revolution wurde er als psychisch krank abgestempelt enteignet.

Literatur

Automobilität - Karl Drais und die Anfänge von Hans-Erhard Lessing Maxime Verlag 2003

Weblinks



Bücher zum Thema Karl Drais

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Karl_Drais.html">Karl Drais </a>