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Kartoffel


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Kartoffel

Kartoffelblüte (Solanum tuberosum)

Systematik
Überordnung : Solananae
Ordnung : Solanales
Familie : Nachtschattengewächse (Solanaceae)
Unterfamilie : Solaneae
Gattung : Nachtschatten ( Solanum )
Art: Kartoffel ( S. tuberosum )

Die Kartoffel ( Solanum tuberosum ) auch Erdapfel oder Speisekartoffel regional auch Bramburi Grundbirn und Krumbiir genannt ist eine Pflanzen art in der Gattung Nachtschatten ( Solanum ) und wird daher der Familie der (Solanaceae) zugerechnet. Sie ist mit Tomate Paprika und Tabak verwandt nicht jedoch mit der Süßkartoffel .

Ihre Samen bildet sie in einer tomatenähnlichen Beere die für Menschen ungenießbar ist. Neben geschlechtlichen Vermehrung verbreitet sie sich durch ihre Knollen vegetativ. Letztere sind auch das was deutschen Sprachgebrauch mit Kartoffeln gemeint ist - essbaren Sprossknollen.

Wie alle Nachtschattengewächse enthält die Kartoffelpflanze Alkaloide . Der Verzehr von oberirdischen Teilen der führt zu Vergiftungserscheinungen. Selbiges gilt für die den Knollen bei längerer Lagerung enstehenden Sprossen .

Inhaltsverzeichnis

Herkunft

Die Kartoffel stammt aus den südamerikanischen Anden . Dort lernten die Spanier in der Hälfte des 16. Jahrhunderts von den Inkas die neue Frucht Patata kennen - der englische Name potatoes erinnert noch heute daran. Der deutsche Kartoffel erinnert dagegen an Trüffel italienisch tartufolo mit denen sie am Anfang verglichen Den französischen Ausdruck pommes de terre kann man als Erdäpfel übersetzen. Die hat jedoch in jedem Dialekt und in jedem Landstrich noch zahlreiche fast wie Liebkosungen klingende Namen wie zum Erdbirnen .

Nach Europa wurde sie zuerst wegen schönen Blüte und des üppigen Laubes als Zierpflanze importiert und als seltene Pflanze in Gärten aufgenommen.

Verbreitung

Außerhalb tropischer arktischer und subarktischer Klimazonen wird die Kartoffel heute weltweit angebaut. sich ihre Kultur in Europa durchgesetzt hatte sie Europäer überall hin mit wo sie Fuß fasste. Im Supermarkt werden heute Kartoffeln aus Sizilien von den Kanarischen Inseln oder aus Südafrika angeboten. Auf Teneriffa oder auf Madeira wachsen Kartoffeln unter Palmen und neben Bananengärten . Dort ist eine Ernte zweimal im möglich der Export erfolgt vornehmlich in die der EU . Aus Gründen des Ertrags werden Kartoffeln Alpenraum nur noch selten bis auf zweitausend Höhe angebaut doch manchmal kann ein Bergwanderer einer Almhütte noch einen Pflanzplatz sehen der mit paar Zeilen Kohl und Kartoffelstauden der Selbstversorgung des Almbauern

Landwirtschaft

Die anspruchslose Bodenfrucht ist heute nicht die gleiche wie früher wo sie praktisch gedeihen konnte. In der modernen mechanisierten Landwirtschaft wird auch die Kartoffel am liebsten großen zusammenhängenden nicht all zu steilen Äckern angebaut da die großen schweren Maschinen die im Frühjahr Kartoffeln stecken das immer wieder umgraben und im Herbst die aus der Erde ernten auf kleinen steilen Bergparzellen keine Chance haben. Die Inkas bauten Kartoffeln dort an wo Mais nicht mehr heute wachsen Mais und Kartoffeln im Mittelland im Voralpengebiet nebeneinander.

Kartoffeln sind frostempfindlich sie dürfen erst werden wenn im Frühjahr kein Frost mehr Nicht aus Samen sondern aus Saatkartoffeln aus gepflegten und ausgesuchten Knollen werden neue Pflanzen Nur zur Kreuzungszwecken werden die neuen Sorten aus Samen gezüchtet. Die aus der entstandene Tochterpflanze ist ein Klon sie ist also mit der Mutter identisch. Das macht die Sorte stabil verhindert genetische Anpassung an die Umwelt. Ohne sorgfältige können schnell Ernteausfälle die Folge von veränderten Bedingungen oder anderen Umweltfaktoren sein.

Fast-Food-Ketten lassen meist bestimmte Sorten anbauen weil daraus erzeugten Pommes Frites eine weltweit charakteristische Farbe haben. Diese aber nicht überall gleich gut und benötigen einen größeren Aufwand im Anbau und bei Lagerung.

Die Kartoffel ist im Unterschied zu Ruf nicht ganz pflegeleicht: Sie muss mehrmals Jahr von Unkraut befreit werden und braucht viel Licht lange Tage damit sich viel Grünkraut bilden Die Pflanze speichert Nährstoffe die sie durch Photosynthese gewinnt in der unterirdischen Frucht. Die dagegen dürfen kein Licht sehen da sie sonst grün und wie der gesamte grüne Teil der Pflanze Mehrmals im Jahr muss daher die Pflanzen wurzel mit mehr Erde zugeschüttet werden. Das den Wurzelraum auch vor zuviel Feuchtigkeit was zur Folge hätte. Was früher anstrengende Arbeit der Hacke war (daher auch der Name Hackfrucht ) besorgen heute Maschinen.

Am Anfang fand in der Alten die neue Frucht aus Übersee nur wenig Schädlinge und Krankheiten . Das änderte sich jedoch spätestens am des 18. Jahrhunderts gründlich: Die Fressfeinde und Kartoffelkrankheiten kamen die Knolle selbst aus Amerika. Noch in sechziger Jahren sah man in Mitteleuropa ganze Schulklassen aus den USA stammenden Kartoffelkäfer von Hand sammeln. Gegen Schädlinge Pilze und auch gegen Unkraut ist der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln durch den Landwirt für die Sicherung Ertrags unabdingbar. Zwischenzeitlich sind auch zur Krautabtötung der Ernte entsprechende Pflanzenschutzmittel im Einsatz damit Einsatz von Kartoffelrode-Maschinen erleichtert wird. Es entwickeln daneben aber zunehmend auch alternative Methoden um der Ernte das Kartoffelkraut mechanisch zu entfernen.

Man kennt heute vier Gruppen von frühen Sorten die bereits im Juni auf den Markt kommen bis zu späten Sorten die erst Ende September geerntet werden. Heute wird in Europa mit großen Erntemaschinen geerntet. Dazu muss die chemisch oder mechanisch beseitigt werden. Der Mensch bei der komplexen Vollerntemaschine nur noch kontrollierend In einem zweitem Arbeitsgang werden die Früchte sortiert was derzeit noch nicht ganz ohne und ohne das menschliche Auge möglich ist. ist es dabei alle angeschnittenen und verletzten und auch solche mit Fäulnisflecken oder Grünstellen entfernen.

Alternative Anbaumethoden

Der starke Chemieeinsatz beim Kartoffelanbau hat den Ruf nach alternativen Anbaumethoden zur Folge. Bodenfrucht ist die Kartoffel besonders empfindlich gegen und Bodengifte. Wenn heute die Chemie die Unkrautvernichtung und manuelle Schädlingsbekämpfung ersetzt hat bedeutet die Alternative zuerst viel mehr Arbeit. Seifenlauge gegen Pilzkrankheiten und Blattläuse und vor allem die Abkehr von Monokulturen unter Beachtung der richtigen Fruchtfolge ersparen Einsatz von zu viel Pestiziden Fungiziden und Herbiziden . Viele Bauern pflanzen für ihren Privatgebrauch Reihen Kartoffeln ganz getrennt von den anderen zum Verkauf bestimmt sind. Für den Eigenbedarf sich der Mehraufwand zu lohnen.

Solche alternativ oder umgangssprachlich biologisch produzierten Kartoffeln bringen ca. ein Drittel Erträge brauchen jedoch ca. ein Drittel höheren Dem stehen auf dem Markt etwa doppelte gegenüber was bedeutet dass der Mehraufwand für Landwirt ertragsneutral bleibt.

Saatkartoffeln

Saatkartoffeln werden in speziellen staatlich kontrollierten angebaut die Angst vor Kartoffelseuchen ist immer groß die Landwirte in den meisten europäischen dürfen ihr Saatgut nicht selber produzieren.

Lagerung

Kartoffeln müssen dunkel trocken und kühl werden. Die traditionellen Kartoffelkeller werden heutigen Qualitätsansprüchen noch gerecht. Die Lagerräume müssen oft klimatisiert zusätzlich wird oft auch die Luftzusammensetzung künstlich um vorzeitiges Keimen zu verhindern. Außerhalb Großbritanniens Deutschlands und Österreichs werden Kartoffeln oft und immer häufiger mit radioaktiven Strahlen haltbar gemacht. Sie werden dabei nicht selbst radioaktiv. Allerdings verändern die meisten bei nicht exakter Einhaltung der Bestrahlungsmenge ihre so gründlich dass umstritten ist ob man einer harmlosen Behandlung reden kann. Als bedenklich den Verbraucher wird gesehen dass es bis heute keine Deklarationspflicht für derart behandelte Lebensmittel gibt.

Die Kartoffel enthält viel Wasser braucht also relativ viel Raum verträgt der Lagerung keinen Frost und keine Nässe. Gewaschene Kartoffeln sind mehr lagerfähig. Auch sollte die Luft nicht trocken sein sonst verliert die Frucht Gewicht Form. Die ideale Lagertemperatur liegt bei knapp 4 °C mit ca. 55 % Luftfeuchtigkeit . Einzelne Boxen sind besser kontrollierbar als Halden sonst kann eine einzige faule Knolle anstecken und vernichten. Moderne Wohnhauskeller sind meistens warm um über längere Zeit Kartoffeln zu

Transport

Heute werden Konsumkartoffeln nicht mehr in sondern in großen Standardboxen transportiert. Diese sind mechanisch zu bewegen und die Früchte werden verletzt. Industriekartoffeln werden hingegen lose als Schüttgut Die Verteiler werden heute aus der ganzen versorgt billige Importe haben meist lange und teuere Lagerung In der Saison werden Kartoffeln jedoch meistens von umliegenden Bauernhöfen angeboten. Fast überall in Mitteleuropa ist heute möglich direkt dort einzukaufen.

Verwendung

Weniger als ein Viertel der Kartoffelernte direkt zum Verzehr. Ein Viertel wird zu Stärke und Alkohol verarbeitet ca. vierzig Prozent im Futtertrog von Nutztieren ca. zehn Prozent der Ernte werden Saatkartoffeln wieder in die Erde versenkt.

Seit Ende das zweiten Weltkrieges werden in Deutschland immer weniger Kartoffeln der Verbrauch hat sich mehr als halbiert. Nahrungsmittelindustrie versucht immer mehr Fertigprodukte aus Kartoffeln den Markt zu bringen Chips und Kroketten Fertig- Rösti und Trockenflocken werden zwar immer mehr als Beilage zum Fleisch werden jedoch immer öfter Reis und Teigwaren gewählt sie sind meist preiswerter und leichter zuzubereiten.

Tierfutter Mastkartoffel

Billige Futterimporte besonders von stärkereichen Futtermitteln machen der Kartoffel auch als Viehfutter Konkurrenz.

Seit dem 19. Jahrhundert werden in Mitteleuropa die Schweine nicht mehr auf die Weide getrieben und fristen ihr kurzes Leben Stall. Die früher von den Schweinen so Eichel und andere Waldfrüchte wurden zuerst vor durch die Kartoffel ersetzt. In den letzten werden stattdessen immer mehr Mastmittel auf dem eingekauft. Gegen die billigen Weltmarktpreise hat die Kartoffel einen schweren Stand. Selbst Länder die in Anspruch nehmen und in denen große chronisch unterernährt sind produzieren vor allem Soja für die Futtertröge der Mastbetriebe.

Handel

In den Einzelhandel gelangt die Kartoffel gewaschen in handlichen Packungen rund ums Jahr großer Sortenvielfalt. Meist erfährt der Verbraucher nur es sich um Importware handelt; wie viel oder tausend Kilometer sie zurückgelegt haben erfährt nicht. Billig ist die Kartoffel als Volksnahrungsmittel lange nicht mehr ein Päckchen Reis oder Spaghetti kostet meistens weniger und ist noch nach Hause zu tragen.

Kartoffelsorten

Man unterscheidet Früh- und Spätkartoffeln (Lagerkartoffel) festkochende und mehlige Sorten. Die Lebensmittelindustrie hat ihre Zwecke eigene Sorten entwickeln lassen.

Bekannte Kartoffelsorten in Deutschland sind insbesondere Datura Clivia Grata Irmgard Hela und Bintje . Weitere in größerem Umfang angebaute Sorten in folgender Tabelle gelistet:

Festkochend
 
Charlotte
Cilena
Ditta
Linda
Marfona
Nicola
Primura
Princess
Selma
Serafina
Sieglinde
Vorwiegend
festkochend
Agria
Berber
Christa
Felicina
Granola
Mirabell
Quarta
Satina
Secura
Solara
Velox
Mehlig
kochend
Afra
Aula
Likaria

Verschiedene Kartoffelsorten

Inhaltsstoffe Nährwert und ökotrophologische Besonderheiten

Kartoffeln enthalten:

Dass die Kartoffel dick machen soll ein altes Vorurteil das nur sehr schwer zu überwinden Die Frucht besteht zum großen Teil aus Kartoffelgerichte werden jedoch oft mit viel Salz Fett zubereitet davon kann man dick werden von der Kartoffel. Richtig zubereitet behält die ihre Vitamine und wichtige Spurenelemente die ideale Kombination zu Milchprodukten oder Eiern . Mit Kartoffeldiät kann man sogar ganz und ohne Hunger abnehmen.

Als erste Babynahrung nach der Muttermilch ist Karotten - und Kartoffelbrei beliebt und bewährt.

In jüngster Zeit wurden Forschungsergebnisse vorgestellt insbesondere zu starkes Anbraten oder Fritieren der krebserregendes Acrylamid produzieren würde.

Die grünen Stellen und die um Kartoffelaugen enthalten wie die oberirdischen Teile der das Pflanzengift Solanin ein Alkaloid mit dem sich zahlreiche Pfanzen vor Fraß durch Feinde schützen.

Zubereitung in Großküchen und Gastronomie

In der Gastronomie werden Kartoffeln meist vor dem Kochen geschält was zum Verlust der meisten Vitamine und Mineralstoffe führt vor allem wenn sie längere vorgerüstet bereit stehen wie es meistens der ist. Kartoffeln können auf unzählige Art und zubereitet werden auch im Mikrowellenherd werden sie in wenigen Minuten ohne gar.

Immer häufiger bedienen sich auch Großküchen Halbfabrikate von der städtischen Volksküche bis zu Restaurants. Die Rüstarbeit in der Küche ist teuer geworden auch bei schlecht bezahlten Saisoniers. der Speisekarte findet man Kartoffeln immer seltener; sind zu teuer geworden und haben gleichzeitig Ruf als Nahrung der Armen und Rückständigen verloren. Der Gourmet weiß sie zu schätzen doch die der Gäste verlangt nach Pizza Spaghetti Reis . Nur als Pommes Frites wird sie noch häufig gegessen irgendwo Stehen am Bahnhofperron oder am Trottoir vor einer McDonalds -Gaststätte.

Zubereitung im Haushalt

Eine der beliebtesten Zubereitungsarten ist das in Salzwasser (Salzkartoffeln). Weitere Verwendung findet sie Bratkartoffel als Kartoffelsalat oder als Rösti . In Deutschland wird die Kartoffel zunehmend Form von Veredelungsprodukten verzehrt z.B. Pommes Frites Chips Fertiggerichte . Hier noch eine kleine Auswahl von Gerichte aus den "Tollen Knollen" - die Name zeigen wie edel die Kartoffel durchaus in der feinen Küche eingestuft werden kann:

Verschiedene Kartoffelgerichte

  • Annakartoffeln - pommes Anna
  • Bratkartoffeln - pommes sautées
  • Dauphin-Kartoffeln - gratin dauphinois
  • Französische (Brat)Kartoffeln- pommes rissolées
  • Glacierte Kartoffeln - pommes glacé
  • Haushofkartoffeln - pommes à la maître d'hôtel
  • Herzoginkartoffeln - pommes duchesse
  • Kartoffelbrei Stock Püree - pommes en purée
  • Kartoffelgratin - pommes au gratin
  • Kartoffelkroketten - pommes croquettes
  • Kartoffelrösti Berner Rösti - pommes à la bernoise
  • Ofenkartoffeln - pommes au four
  • Schnürsenkelkartoffeln - cordon de soulier
  • Streichhölzerkartoffeln - pommes allumettes
  • Suzette-Kartoffeln - pommes Suzette

Weitere traditionelle Kartoffelgerichte sind Kartoffelklöße Kartoffelpuffer und Kartoffelsalat . Zum Beispiel im Westerwald beliebt sind Döbbekuchen . Die englischen Chips die in der mit frittiertem Fisch als Fish and Chips bekannt geworden sind sind darüber hinaus beliebtes Gericht der englischen Küche.

Bei den heute stagnierenden Bevölkerungszahlen im Europa können wachsende Umsätze im Lebensmittelbereich nur zunehmende "Veredelung" der gleichen Nahrungsmenge erreicht werden. die Fitness- und Schlankheitswellen können durch entsprechende ausgenutzt werden. Ein Kilogramm Kartoffel ist für einen Euro erhältlich die gleiche Menge eines Fertiggerichts kostet leicht zehnmal so viel. Verbessert Kochsalz Fette Konservierungsstoffe Aromaverstärker Farbstoffe und andere Zutaten wie auf der nachlesbar ist. Im Mikrowellenherd zu Hause lassen sich diese Produkte in eine Mahlzeit umwandeln ohne allerdings von meisten Verbrauchern als kulinarisches Erlebnis empfunden zu

Industrieverwertung

Die Kartoffelstärke ist ein Ausgangsprodukt für viele Verwendungen Stoffveredelung oder Papierherstellung Medikamentenproduktion und vieles mehr. Doch wie auf Gebieten wird auch die Kartoffelstärke immer mehr die noch billigere Maisstärke verdrängt. Aus Kartoffeln lässt sich auch brennen den man vielleicht als Wodka konsumieren kann in Mitteleuropa jedoch herrscht ein Überangebot an Obst Wein der bereits subventioniert zum Spiritus verarbeitet wird.

Treibstoff aus Kartoffeln

Aus jeder organischen Substanz lässt sich ein Alkoholderivat herstellen mit dem man auch Verbrennungsmotoren betreiben könnte. So kann man theoretisch aus Kartoffeln oder Rüben Methanol herstellen wie es in Brasilien aus Zuckerrohr gemacht wird. Berechnet man aber sorgfältig Energieeinsatz in unserer heutigen Landwirtschaft kommt man zu dem Resultat dass Liter Biotreibstoff aus einheimischen Früchten mehr als Liter Treibstoff als Energieeinsatz erfordert.

Forschung Genforschung

Wissenschaftliches Versuchsfeld mit Hybridpflanzen

Die Forschung versucht stets einerseits Sorten höheren Erträgen zu züchten anderseits auch schädlings- krankheitsresistente Sorten zu entwickeln aber auch Sorten gegenüber Herbiziden zur Ausschaltung der Unkräuter resistenter sind. Die Lebensmittelindustrie die Pommes- Chips- und Pommes-frites-Hersteller und Konservenindustrie die auch für Großküchen immer mehr anbietet sucht nach einer Kartoffel die sich maschinell schälen lässt die Augen sollen nicht tief liegen die Form soll geometrisch genau die Verarbeitungsmaschine angepasst sein. Auch die Genforschung kümmert sich sehr um die Kartoffel vor Jahren haben Greenpeace -Aktivsten vergebens gegen die ersten Freilandversuche von Kartoffeln protestiert.

Vorurteile gegenüber Kartoffeln

Bereits als fremdländische Rarität weckte die auch Furcht und Vorurteile; sicher haben sich Unkenntnis einige Menschen an den oberirdischen Pflanzenteilen Magen verdorben große Vergiftungen wird es wohl nicht gegeben haben wohl niemand zuviel von den bitteren Früchten haben mag. Im damaligen Europa waren die nicht gewohnt Früchte aus dem Boden zu Was aus dem Boden kam hätte vom sein können. Im zwanzigsten Jahrhundert warnte selbst Rudolf Steiner die Mütter sie sollen ihren Kinder Früchte der Finsternis nicht geben denn die sei als Nachtschattengewächs unberechenbar. Wer grüne oder ganz gekochte Kartoffeln gegessen hat der hat leicht vergiftet bei Brennstoffmangel roh gegessene Kartoffeln sicher nicht gesund. Auch als Kartoffeln zur oder sogar zur einzigen Speise der armen wurden entstanden viele Vorurteile gegenüber der Armenkost. nicht zuletzt die Verwendung als Schweinefutter hat Frucht als nur wenig salonfähig deklariert - wollte nicht dasselbe auf dem Teller haben die Sau im Trog. Bis heute leben Vorurteile weiter nicht wenige Leute behaupten dass vom Kartoffelessen Kopfschmerzen bekommen.

Siehe auch: Kulturgeschichte der Kartoffel

Weblinks

  



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