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Keltischer Jahreskreis


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Das Denken und die Kultur des Europa wurde stark durch ein unmittelbares Naturerleben Wie die meisten naturverbundenen Völker erlebten Kelten und Germanen den Verlauf der Zeit eher als kreisförmig denn als linear wie die Menschen den modernen Gesellschaften. Der Lauf der Jahreszeiten der Wandel der Gestirne waren Orientierungspunkte für persönliche und gesellschaftliche Leben. Ausdruck dieses Erlebens der keltische Jahreskreis mit seinen wiederkehrenden Festen im Sonnenjahr zugleich religiöse und profane Bedeutung hatten. Das der Menschen folgte diesen Stationen und jeder bot Interpretationen und Ratschläge für das persönliche das Zusammenleben der Menschen sowie auch für Ausübung von Landwirtschaft und Handwerk.

Die Symbolik des Jahreskreises enthüllt eine Kosmologie in der Himmelsrichtungen (Raum) Jahreszeiten (Zeit) Wesenheiten auf unterschiedlichen Ebenen vom Elementarreich zum der Elfen und Zwerge über Steine Pflanzen und das Reich der Menschen bis zu und Göttinnen miteinander verwoben ein lebendiges einheitliches bilden.

Die Einheit allen Lebendigen beruht vor auf dem Gleichgewicht der Kräfte wie sie in der ebenbürtigen Dualität zwischen Tag und Sonne und Mond männlich und weiblich und weiter ausdrückt. So enthält der Jahreskreis einen Sonnenkreis mit den vier Kardinalpunkten des Sonnenstandes und Höchststand die Sonnenwenden und die beiden und Nachtgleichen) und einen Mondkreis der die Eckpunkte des gesellschaftlichen und Lebens markiert: der keltische Jahresanfang 31. Oktober / 1. November die Wiederkehr des Lichtes der Zeit Reinigung 1. / 2. Februar die Zeit der Fruchtbarkeit 30. April / 1. Mai und der Beginn der Ernte 1. / 2. August . Die Zuordnung der vier Elemente Feuer Erde und Luft zu den Richtungen und im Kreis ist eine weiterer Ausdruck der Balance der Kräfte.

Dass die Kelten den Mondzyklus nicht achteten als den Sonnenkreis ihn sogar als für das Leben betrachteten lässt sich auch erkennen dass der Jahresbeginn durch ein Mondfest wird. Ebenso beginnt für die vorchristlichen Kelten Tag mit dem Sonnenuntergang des – für vorhergehenden – Tages so dass wie im das Leben stets zuerst eine dunkle Phase ehe es in voller Kraft ans Licht Das Aufeinanderbezogensein allen Lebens stellt ein Grundelement keltischen Denkens dar und ist im Jahreskreis vielen Dimensionen nachvollziehbar.

Der keltische Geist steht mit dieser nicht allein. Auch andere Völker kennen die Wir finden sie in Form des östlichen Mandalas oder des indianischen Medizinrades . Immer wurden mit diesem Symbol Interpretationen Lebens und seiner Abläufe zwischen Geburt und bzw. Tod und Geburt zur Verfügung gestellt als grundlegende Raster Wahrnehmung und Denken der strukturierten.

Die keltischen Jahresfeste:

Viele der keltischen Jahreskreisfeste wurden zur christlicher Feiertage mit oft ähnlicher oder gleicher Es wird davon ausgegangen dass die christliches im germanischen Kulturbereich auf diese Weise versuchten 'heidnischen' Glauben in eine christlich akzeptierte Richtung Einige der Feste wie zum Beispiel Heiligabend sind daher wohl auch nicht auf gleichen Tag wohl aber in unmittelbare Nähe ursprünglichen Festtage gelegt worden um die Aufmerksamkeit alten Glauben abzulenken.

Siehe auch: Kelten Heidentum Jahreskreis

Bemerkung

Der Name "keltischer Jahreskreis" ist insofern als archäologische Funde nachgewiesen haben dass alle Völker der Erde die Sonnenwende sowie Tag- und Nachtgleiche als wichtige Fixpunkte im Jahreslauf betrachteten. meisten heute noch bekannten Mythologien kennen sich ähnlich sehende Legenden die auf diese Ereignisse beziehen – beispielsweise die bekannten Feste zur Wintersonnenwende bei denen die des Lichts oder die Geburt eines Sonnengottes gefeiert wird.

Literatur

Wolf-Dieter Storl Pflanzen der Kelten. Heilkunde Pflanzenzauber Baumkalender 3.Auflage AT Verlag Aarau Schweiz 2003



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