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Kinsey-Report


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Die Kinsey-Reports bezeichnen zwei kontroverse Bücher des US-amerikanischen und Sexualforschers Dr. Alfred Charles Kinsey über menschliche Sexualverhalten: Sexual Behavior in the Human Male ( 1948 ) und Sexual Behavior in the Human Female ( 1953 ).

Kinseys Forschungsergebnisse sorgten für großes Aufsehen der Öffentlichkeit. Zu seinen Schlussfolgerungen zählten unter

  • Zwischen 90% und 95% der Bevölkerung zu einem gewissen Grad bisexuell (siehe Kinsey-Skala)
  • Masturbation ist unter Männern extrem weit
  • Frauen die vor ihrer Ehe masturbierten in ihrer Ehe nicht weniger sexuell befriedigt; ist ihre sexuelle Zufriedenheit sogar höher

Kinsey bezog seine Ergebnisse vor allem Interviews deren Daten in anonymisierter Form ausgewertet

Kritiker bemängelten die nicht-representative Zusammenstellung der Personen von denen 25% (ehemalige) Gefangene 5% Prostituierte und die Mehrheit Freiwillige waren. Als auf diese Kritik verbrachte Paul Gebhard Kinseys als Director des Kinsey Institute for Sex mehrere Jahre damit Kinseys Daten von diesen Faktoren zu säubern und veröffentlichte 1979 The Kinsey Data: Marginal Tabulations of the Interviews Conducted by the Institute for Sex welches im Wesentlichen Kinseys frühere Schlussfolgerungen




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