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Klappmütze


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Klappmütze

Klappmütze

Systematik
Unterklasse : Höhere Säugetiere (Eutheria)
Ordnung : Raubtiere (Carnivora)
Unterordnung : Hundeartige (Cynoidea)
Familie : Hundsrobben (Phocidae)
Gattung : Cystophora
Art : Klappmütze ( C. cristata )

Die Klappmütze oder Mützenrobbe ist eine arktische Robbe die nach einem mützenartigen Wulstaufsatz auf und Nase des Männchens benannt ist.

Inhaltsverzeichnis

Merkmale

Der mützenartige Aufsatz ist tatsächlich eine der Nase. Statt wie beim See-Elefanten wie ein Rüssel herabzuhängen befindet sich merkwürdige Gebilde auf der Stirn des Männchens. "Mütze" beginnt sich im vierten Lebensjahr zu Sie ist entlang der Nasenscheidewand zweigeteilt. Das kann diese Mütze aufblasen so dass sich Größe seines Kopfes um das Doppelte zu scheint. Dieses Mittel setzt das Männchen während Paarungszeit und als Drohgebärde ein.

Das Männchen der Klappmütze ist etwa Meter lang und wiegt 300 kg. Weibchen kleiner: Sie messen etwa 2 m und 200 kg schwer. Die Farbe ist silbrig; Körper ist mit dunklen unregelmäßigen Flecken übersät. Kopf ist deutlich dunkler als der übrige und ungefleckt.

Lebensraum

Die Klappmütze lebt in den arktischen nördlich von Kanada Grönland und Europa . Das Verbreitungsgebiet reicht von Baffinland über Neufundland und Island bis Spitzbergen . Verirrte Einzeltiere wurden auch schon an Küsten Großbritanniens und Portugals gefunden. Klappmützen leben auf dem Treibeis tiefen Wasserschichten. Sie meiden die Küsten und Packeis und bringen auch die Jungen auf Eisschollen zur Welt wenn solche mit ausreichender und Festigkeit verfügbar sind.

Lebensweise

Klappmützen sind einzelgängerische Robben die keine bilden. Wenn ein Weibchen ein Junges aufzieht es aber für diese Zeit in Gesellschaft Männchens das sehr aggressiv gegen Artgenossen auftritt. das Recht das Weibchen zu beschützen kann zwischen Klappmützen-Männchen zu Kämpfen kommen. Sie blasen ihre "Mützen" auf und versuchen einander zu Das Interesse der Männchen liegt weniger im der Jungen als in der Sicherung des sich nach der Entwöhnung des Jungtiers mit Weibchen zu paaren. Die Jungtiere haben ein Fell und wurden früher von Robbenjägern als bezeichnet. Sie werden etwa vier bis sechs von der Mutter gesäugt was unter allen die kürzeste Stillzeit ist. Anschließend verlassen die ihr Junges um sich mit dem wartenden zu paaren. Die Jungen bleiben einige Wochen auf dem Eis verlieren in dieser Zeit an Gewicht und gehen schließlich ins Wasser aktiv zu jagen. Klappmützen fressen Fische und

Sonstiges

Wegen des Trans der Alttiere und blauen Fells der Jungen wurden Klappmützen im und 20. Jahrhundert massenhaft abgeschlachtet. Noch in 1970ern wurden jährlich fast 100.000 Klappmützen getötet. die USA 1972 und die Staaten Europas den 1980ern den Import von Robbenfellen untersagten die Nachfrage beträchtlich. Seitdem haben sich die erholt. Heute werden noch jährlich schätzungsweise 5000 getötet. Bedroht ist die Klappmütze nicht.

Wegen der wuchernden Vergrößerung der männlichen hat man oft eine Verwandtschaft der Klappmütze den See-Elefanten angenommen. Beide Gattungen wurden unter dem "Rüsselrobben" zusammengefasst. Heute hält man diese Entwicklung ein Beispiel konvergenter Evolution und betrachtet beide nicht mehr als dicht verwandt.



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