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Klaus Kinski


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Klaus Kinski ( eigentlich: Nikolaus Günther Nakszynski ) (* 18. Oktober 1926 in Zoppot (heute Sopot Polen ); † 23. November 1991 in Lagunita Kalifornien ) war ein deutscher Schauspieler und Vater von Pola Nastassja und Nanhoi Kinski.

Nach Ende des zweiten Weltkrieges spielte Kinski erste Theaterrollen auf einer Bühne des Kriegsgefangenenlagers "Camp 186" in Berechurch-Hall Colchester (Großbritannien).

Einem stetig wachsenden Publikum bekannt wurde Kinski in Städten wie Berlin München und als "Ein-Mann-Wanderbühne". Er zog ab 1953 durchs rezitierte auf kleinen Bühnen Arthur Rimbaud Francois Villon - dem er sich im Geiste nächsten fühlte - Friedrich Nietzsche Kurt Tucholsky und das Neue Testament . Auch rezitierte Stücke aus Werken von Johann Wolfgang von Goethe Friedrich Schiller und Bertolt Brecht wurden auf Schallplatten veröffentlicht.

Durch deutsche Edgar Wallace-Verfilmungen wurde er der breiten Öffentlichkeit bekannt profilierte er sich auch in internationalen Produktionen.

Eine Art Hass-Liebe zu Werner Herzog die sich bei Kinski durch totale und Bevormundung gegenüber dem Regisseur nährte brachte Filme " Aguirre der Zorn Gottes " (1972) " Nosferatu - Phantom der Nacht " (1978) " Woyzeck " (1978) " Fitzcarraldo " (1981) und "Cobra Verde" (1987) hervor. Herzogs Dokumentarfilm "Mein liebster Feind" (1999) schildert Verhältnis der beiden Künstler.

Oft verkörperte er Schurken und psychopatische und er bestätigte sein Image durch sein aggressives Auftreten in der Öffentlichkeit.

Seine von Verzicht und bitterer Armut Kindheit und Jugend glich er mit steigenden durch einen aufwendigen Lebensstil aus. Dennoch oder deshalb nahm er nach eigener Aussage den Teil seiner Rollen aus Geldnot an und deshalb mithin in obskuren Produktionen des europäischen und Softsexfilms der 70er Jahre auf.

1989 stellt er mit Kinski Paganini letztes und persönlichstes Filmwerk fertig. Nachdem er Stoff über Jahre hinweg vergeblich Produzenten und angetragen hatte übernimmt er in dem Herzensprojekt Drehbuch Schnitt und Hauptrolle als ihm ein zwielichtiger Produzent dies ermöglicht. Werner Herzog lehnte das Angebot zuvor mit den ab das Drehbuch sei unverfilmbar. Nicht zuletzt Titel des Films - keine Biografie des genannten "Teufelsgeiger" Paganini eher eine Projektion der Selbstsicht auf die Figur des Musikers - auf die Manie mit der Kinski das über Jahre hinweg anging. Nach der Fertigstellung der Film auch durch die Bedingungen seiner bedingt als bizarres teils amateurhaft teils kunstfertig narrativ kaum kohärentes Zeugnis einer narzistischen Obsession. Produzenten nehmen Abstand von dem als unvermarktbar Film; das Festival von Cannes weigert sich Film ins Programm aufzunehmen. Kinski sieht seine Arbeit sabotiert. Die verzweifelten Bemühungen sein persönlichstes einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen schlagen seines Lebens fehl. Nach vereinzelten Aufführungen in Europa infolge Kinskis Tod gelingt es einer Privatperson den Film in den späten 90er doch noch regulär ins Kinos zu bringen. Auswertung auf VHS ermöglicht später einer von Strukturen kommunaler und Programmkinos ausgeschlossenen Öffentlichkeit den auf den Film. Im Jahr 2003 erscheint aufwändiges DVD-Set das neben der Kinofassung des auch eine variierende Schnittfassung aus Kinskis privatem enthält die vermutlich Kinskis Intentionen entspricht.

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