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Klimakatastrophe


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Mit Klimakatastrophe bezeichnet man die möglichen negativen Folgen weltweiten Klimawandels . Es handelt sich um eine Prognose einer Grundlage die zahlreiche Unsicherheiten aufweist weil großer wissenschaftlicher Anstrengungen in den letzten Jahren Mechanismen des globalen Klimas und seiner Veränderungen wie vor nicht vollständig verstanden werden und bisher einer exakten Berechenbarkeit entziehen. Während der Klimawandel als solcher empirisch gesichert nachweisbar ist es sich bei der Befürchtung einer Klimakatastrophe ein sogenanntes worst-case-Szenario das heißt eine Fortschreibung bisherigen Entwicklung unter der Annahme daß die bekannten menschlichen Beiträge zur Erwärmung der Erdatmosphäre reduziert oder sogar noch größer werden.

Die Anreicherung von Klimagasen führte in Frühgeschichte der Erde zu einer Erhöhung der Damit wurde Leben auf der Erde erst Ein Übermaß an Klimagasen bringt aber den unseres Planeten weiter aus der Balance. Normalerweise die Erde tagsüber kurzwellige solare Einstrahlung ( UV ) aus dem All auf und gibt sie nachts als Wärmestrahlung ( Infrarot ) wieder ins Universum ab. Klimagase blockieren Austausch einseitig: Sie lassen solare Strahlung durch aber einen Teil der Infrarot-Strahlung zurück. Das ist eine langsame aber stetige Erwärmung der Erdatmosphäre . Mit dem Beginn und Fortschreiten der industriellen Revolution stieg auch der Anteil an den Treibhausgasen (z.B. Kohlendioxid etc.) in der Erdatmosphäre. Da diese unmittelbar oder indirekt auf Menschenhand zurückzuführen ist man vom anthropogenen Treibhauseffekt .

Das Ozonloch (eigentlich gibt es davon ja zwei: über der Süd- und eins über der verschärft diesen Effekt zusätzlich denn die Ozonschicht Stratosphäre fängt normalerweise vor allem die schädlichen im Sonnenlicht ab die nun aber ungehindert bis Erdoberfläche durchdringen können. Sie verursachen Krebs und zerstören das Phytoplankton die wichtigste Nahrungs- und damit Lebensgrundlage den Weltmeeren. Das pflanzliche Plankton ist zudem wichtige "CO 2 -Senke" d. h. es bindet Kohlendioxid und es mittels Photosynthese in Sauerstoff - genau Landpflanzen. Die Reduktion des Phytoplanktons hat also Effekt wie die Rodung der tropischen Urwälder oder die Verpestung Taiga durch geborstene Öl-Pipelines.

Die Erwärmung der Erdatmosphäre wirkt sich aus: Gletscher und Polkappen die durch ihre blendend Flächen normalerweise eintreffendes Sonnenlicht sofort reflektieren (= und somit schon tagsüber die Wärme-Absorption der verringern schmelzen. Zurück bleiben dunkle Flächen die Aufheizung beitragen.

Andererseits wird seit einigen Jahren eine Zunahme der subpolaren Vegetation im nördlichen Kanada Sibirien beobachtet. Dort intensiviert sich die Vegetationstätigkeit. Taiga dehnt sich in die flechtenreiche Tundra was auf die wärmeren Temperaturen und das Nahrunhsangebot (CO2) zurückgeführt wird. Dies führt in zu einer vermehrten Bindung von freiem CO2 Kohlenstoff-Kreislauf der Pflanzen.

Durch das Abschmelzen des Eises und Ausdehnung des Wassers infolge seiner eigenen höheren könnte der Meeresspiegel ansteigen: Länder mit Depressionen Ebenen unter Meeresspiegel -Niveau) wie Bangladesh oder Holland wären dann von Überschwemmungen bedroht. Trotz meßbaren Erwärmung ist bis heute noch kein des Meeresspiegels beobachtet worden. Der Grund liegt darin daß die Eismassen in der Antarktis anders als in der wesentlich wärmeren Arktis derzeit zunehmen anstatt wie prognostiziert abzunehmen. Intergovernmental Panel on Climate Change erwartet daher nach den schlimmsten Szenarien der Hochrechnungen keinen Anstieg des Meeresspiegels.

Zu den Flüchtlingen die vom Wasser werden kommen jene die ihren Lebensraum durch Ausdehnung der Wüsten verlieren. Schon heute spielt Desertifikation (= Wüstfallen von Landstrichen) z. B. der Sahelzone eine gewichtige Rolle der man auf Sicht auch mit Brunnenbohrungen und Lebensmittellieferungen nicht beikommen wird.

Andererseits beobachtet man gerade in der Sahelzone in den letzten Jahren ein Zurückweichen Wüste und eine zaghafte Rückkehr der Vegetation. Burkina Faso beispielsweise stiegen die Erträge der Bauern des Zurückweichens der Wüste in den letzten um 70% an. Die Vegetation ist dort stark geworden dass sie der Atmospähre grosse CO 2 entzieht und somit den Treibhauseffekt reduziert. steht im Widerspruch zu den erwartetetn Szenarien. die Dürren der Vergangenheit wurden viele Ursachen Die Erwärmung des Indischen Ozeans die Überweidung die nomadisierende Bevölkerung sowie stärkere Aerosolbelastungen. Insbesondere Aerosolbelastung könnte einerseits mit dem Ausstoss der korrelieren aber auch in Zusammenhang mit der und steigenden Nutzung von natürlichen regenerativen aber Brennstoffe (Gras Gestrüpp Holz Dung) in den in Afrika Indien und Asien stehen.

  
Afrikas Wüsten werden grüner Link
  

Durch die Erwärmung der Ozeane verlagern auch die Meeresströmungen und mit ihnen die an sie Windsysteme. Europa wird dann vermutlich nicht mehr Golfstrom aus der Karibik profitieren und vielleicht sogar kälter werden jetzt wenn der mildernde atlantische Einfluss fehlt. den Tropen nehmen die Wirbelstürme an Zahl Heftigkeit zu und auch in den gemäßigten steigen die Windgeschwindigkeiten extrem an (vgl. letzte des 20. Jahrhunderts).

Forschungen an grönländischen Eisbohrkernen deuten darauf hin dass sich Weltklima seit etwa 11.000 Jahren in einem stabilem Zustand befindet während es vorher viel Schwankungen unterworfen war. Wahrscheinlich ist es kein dass in diese Zeit die Entwicklung des Ackerbaus fiel und sich unabhängig voneinander in Teilen der Erde Hochkulturen entwickelten. Beides benötigt und ist ohne einigermassen stabile Umweltbedinungen nicht Demnach leben wir in einer eher ungewöhnlich Phase der Klimageschichte und es wäre zu dass diese Phase nur eine vorübergehende Erscheinung und das Weltklima wieder in den "normalen" Zustand übergeht. Dies könnte durch natürliche Prozesse auch durch menschliche Einflüsse verursacht werden.

Forschungen in der Sahara und an im Mittelmeer ergaben daß dort vor ca. Jahren nicht die heutige Wüste vorherrschend war eine Gras-Savanne die von einer Vielzahl von bevölkert war und auch Menschen Lebensraum bot. zeugen auch Steinreliefs und Wandmalereien die gefunden Eine These geht von einer zyklischen Begrünung Wüstengebiete Nordafrikas aus deren Zykluszeit ca. 22000 beträgt. In diesem Zusammenhang wurden auch vergangene negative Auswirkungen für das Mittelmeer festgestellt nämlich Faulschlamm Schwermetalleintrag und Sauerstoffarmut durch große Mengen und ausgewaschene Vegetationsrückstände aus Nordafrika.

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Klima Klimaschutzpolitik Klimawandel Treibhauseffekt Ozonloch

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