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Kohte


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Eine Kohte ist das Schlafzelt der Jungenschaften der Pfadfinder sowie der Waldjugend und diverser Wandervogelbünde .

Inhaltsverzeichnis

Geschichte der Kohte

Dieses Zelt ist der samischen Sommer-Cota nachempfunden. Dabei es sich um ein rundes transportables Zelt bei den Rentiernomaden Lapplands als standortunabhängige Behausung Es gibt Sommer- und Wintercottas. Sie unterscheiden in der Verwendung des Materialien insoweit als Sommer Rentierfell und im Winter Lehm oder verwendet wird.

Die heute bekannte Kohte wurde von Eberhard Koebel (tusk) auf Basis der Cotta entwickelt.

Konstruktion einer Kohte

Eine Kohte besteht aus in der vier trapezförmigen schwarzen Baumwolltüchern (den Kohtenblättern oder Kohtenbahnen ). Diese lassen sich in Schlaufentechnik unter von "Regenabdeckleisten" regendicht verbinden. Die Kohtenblätter werden ein gebundenes Kreuz gehängt das ursprünglich von Schere aus zwei Stangen gestützt wurde. Inzwischen man aber auch oft eine Variante bei das Kreuz entweder an eine alleinstehende Stange an einen Zweibock gebunden wird. Die Schere oder der Zweibock fällt nicht um da durch Zug des Zeltes gehalten wird. Eine kann aber auch z.B. an einem Baum werden. Es entsteht durch zusätzliches Abspannen von Ecken eine insgesamt achteckige Grundform.

Durch diese Konstruktion muss eine Gruppe Wanderschaft nur vier Kohtenblätter mitnehmen und diese auf die Gruppe verteilt werden. Die Kohte ein ideales Übernachtungszelt für 6-10 Jugendliche.

Eine Kohte hat keinen Boden und in der Mitte ein quadratisches Rauchabzugsloch. Dadurch im Inneren ein offenes Feuer gemacht werden und die Kohte ist auch für Wintereinsätze geeignet. Das Loch wird der Regel mit einer Abdeckplane oder einem abgedeckt um Regen abzuhalten.

Viele Jugendgruppen bemalen ihre schwarze Kohte weißen Motiven.

Trotz ihrer Einfachheit ist die Kohte in ihrer Konstruktion.

Varianten

Heute gibt es die Kohte in Vielzahl von Varianten zu kaufen.

Hier wären zu nennen:

  • Die Erkohte : Sie besitzt keinen Erdstreifen und stellt die klassischste aller Formen dar.

  • Die S-Kohte : Die S-Kohte gibt es mit verschieden Erdstreifen die für zusätzlichen Stauraum im bereich 15 und 40cm über dem Boden sorgen.

  • Die 5er-Kohte : Eine speziell für größere Gruppen entweickelte die eine insgesamt größere Grundfläche bei unwesentlichg Höhe aufweist.

Konstruktionen

Zeltformen die ebenfalls aus Kohtenblättern (Kohtenbahnen) werden können sind Jurte Hundehütte Lok bzw. Kröte Hochkohte und

  • Kröte : Eine Kohtenplane wird mit einer Stange der Grundseite ihrer Trapezform aufgebaut. Sie dient Materialunterstand oder Ein-Mann-Biwak.

  • Hochkohte : Sie wird meist mit innenliegendem 3-Bein Es handelt sich um eine 4-Planen-Kohte die eine Reihe Vierecksplanen nach unten erweitert wurde. dient häufig als Kochzelt.

  • Lokomotive : Es handelt sich um zwei Kröten miteinander verbunden sind. So entsteht ein 2-Mann-Zelt.

Weblinks:

Hersteller/Bezugslinks:



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