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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 14. Oktober 2019 

Koloss von Rhodos



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Der Koloss von Rhodos stand
wahrscheinlich nicht über dem Hafeneingang wie hier
Der Koloss von Rhodos zählt zu den Weltwundern der Antike. Wenig Zuverlässiges ist über bekannt. Er wurde aus Bronze gegossen stellte den Sonnengott Helios dar und wurde zerstört.

Die Darstellung als breitbeiniger Wächter über Hafeneinfahrt von Rhodos ist erst in der Neuzeit entstanden falsch. Eine solche Statue konnte es schon aus statischen Gründen geben. Man nimmt an dass der Koloss "drittes Standbein" gehabt haben muss in Form Umhangs (so ein Rekonstruktionsversuch von H. Mayron) Lanze (nach A. Gabriel) o.ä. oder er mit geraden Füßen mit einer Hand zum in der Nähe des Hafens.

Leider hat man bis heute keine Darstellung des Koloss gefunden. Die genauen Ausmaße man auch nicht – die Angaben schwanken 32 und 36 m Höhe wobei manche wiederum Marmorsockel auf dem die Statue stand mitzählen andere hingegen nicht.

Ebenso spekulativ ist die Bauzeit die um 300 v. Chr. gelegen hat ( 304 &ndash 292 v. Chr. nach W. Ekschmitt).

Die Statue zu Ehren Helios' erbaut Schutzgottes der Stadt Rhodos der die Rhoder Demetrios König von Phrygien und Lykien in geschüzt hatte.

Sicher ist aber nicht einmal dass Koloss mit dem Hafen und der Seefahrt etwas zu tun gehabt hat auch wenn Rhodier ein Seefahrervolk waren und man sich schwerlich vorstellen kann dass sie ihr bedeutendstes etwas anderem als der Seefahrt widmen würden.

Das vielleicht größte Rätsel ist der des Koloss. Wenn schon nicht breitbeinig über Hafeneinfahrt so möchten ihm viele wenigstens einen am Hafen erhalten. Dagegen spricht allerdings dass Überreste hätte finden müssen wenn er tatsächlich Meer gestürzt wäre. Auch wäre die Fundamentierung kaum möglich gewesen. Wahrscheinlicher ist daher ein mitten in der Stadt oder in der der ehem. Johanniter burg deren Kirche einst "St. Johannes Colossensis"

Die Zerstörung schreibt man einem Erdbeben zu das um 227 226 oder v. Chr. stattgefunden haben soll. Der Koloss also nur knapp 70 Jahre überdauert und damit das kurzlebigste der sieben Weltwunder.





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