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Konversion (Religion)


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Konversion (von lat. conversio Umwendung) bezeichnet in den Religionen den Wechsel von einer Glaubensgemeinschaft zu anderen aus Überzeugung und/oder aus anderen Gründen. wird in der Regel der Glaube der Kindheit und Herkunftsfamilie verlassen.

Die traditionellen Religionen auch die christlichen Konfessionen bieten Konversionswilligen Begleitung an. Die Konversion gewöhnlich mit einer gottesdienstlichen Handlung vollzogen.

Wo unter christlichen Konfessionen die Taufe gegenseitig anerkannt ist entfällt die Taufe Konvertierten je nach Kirche findet aber evtl. Firmung oder Konfirmation statt. Vor allem aber in täuferisch gesonnenen Glaubensgemeinschaften wird eine Konversion als eigentliche Bekehrung angesehen die mit der Taufe zu ist. Zahlreiche christliche Sondergemeinschaften verbinden die Konversion der Konvertitentaufe.

Religiöse Konversionen gehen je tiefer ihre in der Persönlichkeit wurzeln mit Identitätskonflikten einher. Oft ist die Konversion Ausdruck Wunsches solche Konflikte zu lösen. Wenn dieser nicht oder nicht ausreichend in Erfüllung geht es häufig zu neuen Glaubenswechseln oder zur aller Religion und Religionsgemeinschaft.

Konversionen konfrontieren die übrigen Angehörigen der Gemeinschaften mit dem Wahrheitsanspruch ihres Glaubens. Vor dem Hintergrund zunehmender Toleranz und ökumenischer Verständigung werden sie oft als störend unzeitgemäß empfunden.

Mehrheitsreligionen haben im Lauf der Geschichte wieder versucht Minderheiten und Dissidenten zur Konversion zu zwingen und Konversionen Apostasie ) ihrer eigenen Gläubigen mit Strafandrohung zu Noch im 20. Jahrhundert gab es in europäischen Familien Konversionsdruck angeheiratete "Andersgläubige". Im westlichen Kulturkreis in dem Religionen und öffentliche Kultur voneinander getrennt haben dieses Phänomen inzwischen weitgehend verschwunden.

Psychologen sehen Konvertiten tendenziell als Meinungsschwach und schätzen die Gefahr in fundamentalistische Kreise neuen Religon zu geraten als höher ein bei dort "geborenen" Mitgliedern.

(Aber warum sollte sich gerade ein Meinungsschwacher nur wegen seiner religiösen Meinung dem mit Konversion oft verbundenen Ärger aussetzen?)



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