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Koptisch-katholische Kirche


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Die koptisch-katholische Kirche ist eine mit der Römisch-Katholischen Kirche unierte Glaubensgemeinschaft sieht ihr Oberhaupt also Papst zählt etwa 197.000 Gläubige in Ägypten und einer kleinen Diaspora . Ihr Oberhaupt ist der Patriarch von Alexandria welcher mit "Seine Seligkeit" wird. Er ist für gewöhnlich Kardinal und hat seinen Sitz in Kairo . Ihm unterstehen 11 Metropoliten deren wichtigster Erzbischof von Jerusalem ist.

Der Begriff " Kopten " verweist auf ihr Herkunftsland denn er Ägypter. Die Koptischen Katholiken führen sich auf Evangelisten Markus zurück. Innerhalb der Einigungsbestrebungen des Konziles Florenz kam es am 4. Februar 1442 zwischen der Römisch-Katholischen Kirche und der Koptischen Kirche zum Abschluss eines Unionsvertrages welcher jedoch Folgen blieb. Erst 1741 wurde der Koptische Bischof von Jerusalem Athanasius und etwa 2.000 Gläubige durch Papst Benedikt XIV. erneut in die Katholische Kirche aufgenommen. Die Wirren des Osmanischen Reiches führten dazu dass das Patriarchat der Kirche durch Leo XIII. 1895 erneut errichtet werden musste. Vorerst in Abhängigkeit von Rom besonders finanziell blieb das aufgrund verschiedener Schwierigkeiten zwischen 1908 und 1927 unbesetzt. Nach einer erneuten Probezeit von Jahren konnte dass Patriarchat ab 1947 endgültig errichtet werden.


Im Gegensatz zu vielen anderen Orthodoxen Kirchen waren die Kopten nie eine Staatskirche das Mönchtum besaß immer eine große Bedeutung.

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