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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 22. August 2019 

Gebundene Rotation


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Mit gebundener Rotation bezeichnet man in der Astronomie den Fall dass ein Himmelskörper sich während eines um einen anderen Himmelskörper genau einmal um eigene Achse dreht.

So umläuft der Mond die Erde in gebundener Rotation . Deswegen zeigt er uns immer die Seite. Auch die meisten anderen Monde im Sonnensystem sind in gebundener Rotation.

Gebundene Rotation entsteht durch Gezeitenkräfte die die Eigenrotation kleinerer Himmelskörper im Schwerefeld größerer abbremsen. Ähnlich wie sich im der Erde sichtbare Flutberge zeigen würde sich bei einer Eigenrotation des Mondes relativ zur Erde-Mond die Gesteinsoberfläche des Mondes geringfügig heben senken. Dies erzeugte Reibung deren Energie für die Rotation verloren So kam es nach Jahrmillionen zu einem Stillstand der Eigenrotation wie wir sie am beobachten können. Andererseits bremst auch der Mond wie vor die Erdrotation ab so dass die Tage allmählich auch sehr langsam immer länger werden.

Der Sonderfall der gebundenen Rotation bei sich beide Himmelskörper während eines Umlaufs genau einmal ihre eigene Achse drehen wird als Korotation bezeichnet.

Siehe auch: Libration



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