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Kraniche


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Kraniche
Kraniche ( Grus grus )
Systematik
Unterstamm : Wirbeltiere (Vertebrata)
Klasse : Vögel (Aves)
Unterklasse : Neukiefervögel
(Neognathae)
Ordnung : Kranichvögel
(Gruiformes)
Familie : Kraniche (Gruidae)
Unterfamilien
  • Kronenkraniche (Balearicinae)
  • Echte Kraniche (Gruinae)

Die Kraniche (Gruidae) sind eine Vogel familie aus der Ordnung der Kranichvögel (Gruiformes).

Inhaltsverzeichnis

Aussehen

Kraniche sind große langbeinige und langhälsige Vögel . Anders als die ähnlich aussehenden aber näher verwandten Reiher (Ardeidae) fliegen Kraniche mit ausgestrecktem Hals. unterscheiden sich von Reihern auch durch ihren Schnabel sind mit 130cm auch größer.

Verhalten und Lebensweise

Die meisten Kraniche haben ein kompliziertes lautstarkes Balzverhalten das auch als Kranichtanz bezeichnet wird. Kraniche gehen eine lebenslange ein. Kraniche werden zumeist 12-13 Jahre alt Gefangenschaft bis zu sechsmal so alt. In Regel besteht die Brut aus zwei Eiern knietiefen Seichtwasser oder Moor Kraniche sind von Ausnahmen abgesehen Bodenbrüter und nisten nicht in sondern abgeschieden von ihren Artgenossen. Zumeist während Aufzuchtzeit haben Kraniche eine Großmauser sie erneuern komplettes Gefieder. Die Brut dauert etwa 4-6 die Aufzuchtzeit bis zu 18 Wochen.

Kraniche sind opportunistische Fresser; sie ändern Ernährungsweise mit den saisonalen Gegebenheiten. So fressen kleine Nagetiere Fische und Amphibien stellen sich auf Getreide und Beeren während des Spätsommers Herbstes um.

Während einige Kranicharten Zugvögel sind die lange Strecken überwinden müssen Kranicharten in wärmeren Klimazonen Standvögel . Der Kranichzug zum Beispiel des Grauen Kranichs ist eines der spektakulärsten und auffälligsten die die Vogelwelt zu bieten hat.

Vorkommen

Vertreter der Kraniche lassen sich auf Kontinenten der Erde außer in der Antarktis Südamerika finden. In Südamerika füllen diese Lücke Rallenkraniche die nicht zu den echten Kranichen sondern eine eigene Unterordnung bilden.

Schutz der Kraniche

Kraniche sind gesellige Tiere die große bilden sofern ihre Anzahl ausreichend ist. Allerdings die Populationszahlen überall rückläufig. Das Schicksal des nordamerikanischen Schreikranichs hatte eine der ersten Gesetzgebungen Folge die vom Aussterben bedrohte Arten (elf fünfzehn Arten wurden bereits 1977 von der als "bedroht" kategorisiert) schützen sollten. Mittlerweile ist Bewusstsein für den Schutz der Vögel auch der Politik angekommen Bauern dulden die Kraniche die Schläge (= Saatfraß) nur geringen Schaden Natureingriffe wie in der Extremadura in Spanien die für die Kraniche seit Jahrhunderten Schutz Nahrung bietenden Eichenbestände abgeholzt wurden werden zumindest Europa seltener und Kranichschützer haben frühere verwaiste und Überwinterungsplätze renaturiert/verfeuchtet.

Gattungen und Arten

Unterfamilie Kronenkraniche (Balearicinae)

Unterfamilie Echte Kraniche (Gruinae)

  • ( Bugeranus )
    • Klunkerkranich ( B. carunculatus )
  • ( Anthropoides )
  • ( Grus )
    • Nonnenkranich ( G. leucogeranus )
    • Weißnackenkranich ( G. vipio )
    • Brolgakranich ( G. rubicunda )
    • Saruskranich ( G. antigone )
    • Kanadakranich ( G. canadensis )
    • Schwarzhalskranich ( G. nigricollis )
    • Mandschurenkranich ( G. japonensis )
    • Kranich ( G. grus )
    • Mönchskranich ( G. monacha )
    • Schreikranich ( G. americana )

Mythen und Sagen

Die Schönheit der Kraniche und ihre Balztänze haben schon in früher Zeit die fasziniert. So wird in Korea im Hof des Tongdosa Tempels seit Silla Dynastie (646 n. Chr.) ein Kranichtanz In Griechenland lasen die Auguren die Priester den Flugformationen der Kraniche und die Vögel als Symbol der Wachsamkeit und Klugheit.

In Japan ist der Kranich ein der Langlebigkeit. Nach alter japanischer Legende bekommt der 1000 Origami -Kraniche faltet von den Göttern einen Wunsch Seit dem Tode des Atombombenopfers Sadako Sasaki die mit dem Falten von Origami-Kranichen ihre durch die Strahlung verursachte Leukämie -Erkrankung ankämpfte sind Origami-Kraniche auch Symbol der und des Widerstandes gegen Atomwaffen .

Kraniche in der Literatur

Friedrich Schiller griff in seinen Balladen mehrfach Themen antiken Sagen und Geschichten auf. Die Geschichte Kraniche deren Erscheinen die Mörder des Dichters verraten inspirierte ihn zu der berühmten Ballade Kraniche des Ibykus".

Weiterführendes

Literatur

  • Claus-Peter Lieckfeld Veronika Straaß; Mythos Vogel München 2002
  • Carl-Albrecht v. Treuenfels; Kraniche - Vögel des Glücks Hamburg 1998

Weblink

Datenbank zur Beobachtung des Kranichzugs in im Frühjahr/Herbst:



Bücher zum Thema Kraniche

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