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Kranzgeld


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Als Kranzgeld bezeichnete man eine finanzielle Entschädigung die Frau von ihrem ehemaligen Verlobten fordern konnte sie sich aufgrund eines Eheversprechens auf vorehelichen Geschlechtsverkehr mit ihm eingelassen hatte und er die Verlobung löste.

Der Anspruch auf Kranzgeld war in in § 1300 BGB geregelt im Wortlaut:

(1) Hat eine unbescholtene Verlobte ihrem Verlobten Beiwohnung gestattet so kann sie wenn die des § 1298 oder des § 1299 auch wegen des Schadens der nicht Vermögensschaden eine billige Entschädigung in Geld verlangen.
(2) Der Anspruch ist nicht übertragbar und nicht auf die Erben über es sei daß er durch Vertrag anerkannt oder daß rechtshängig geworden ist.

Der entsprechende Paragraph wurde durch das zur Neuordnung des Eheschließungsrechtes vom 4. Mai 1998 ersatzlos gestrichen.



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