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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 19. September 2019 

Kreditkartenbetrug


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Der Kreditkartenbetrug ist eine Form des Wirtschaftsbetruges bei gefälschte oder gestohlene Kreditkartendaten verwendet werden und reelen Eigentümern der Karten und/oder den beteiligten einen wirtschaftlichen sprich finanziellen Schaden zufügen.

Inhaltsverzeichnis

Diebstahl von Kreditkartenangaben

Nebst der physischen Entwendung der Karte durch Taschendiebe werden Kreditkartenangaben vermehrt mittels elektronischer gestohlen. Hierzu bedienen sich die Täter verschiedener Möglichkeiten:

  • Erschleichung durch E-Mails unter Vorspiegelung falscher
(z.B. der Täter gibt sich als eines Kreditkarteninstituts oder einer Bank aus und sich die Daten der Karte)

  • Gefälschte Internetdienste und Shops
(die Täter locken in Onlineshops mit guten Angeboten und erreichen damit dass das Opfer gutgläubig seine Daten preisgibt.)

  • "Abhören" des E-Mail-Verkehrs

  • Nutzung von Datenlecks oder Sicherheitslöchern
(Hacker nutzen Sicherheitslöcher und meist Insiderwissen an die Kundendateien zu gelangen in welchen auch Kreditkartendaten gespeichert sind.)

Fälschung von Kreditkartenangaben


Die Methode der Fälschung nutzt die Tatsache dass die meisten nachfolgende Kreditkartennummern vergeben. Erlangt der Täter in Besitz einer Karte mit Verfalldatum so kann leicht die nächst folgenden Kartennummern erraten. Die Prüfziffer birgt hierbei keinen ausreichenden Schutz zumal Berechnung öffentlich bekannt ist.

Daneben existieren aus einschlägigen Quellen auch welche mathematisch korrekte Nummern berechnen. Diese werden Bruteforce-Verfahren eingesetzt.

Schutz vor dem Kreditkartenmissbrauch

Kreditkartenbesitzer sind in der angenehmen Lage dass Beweispflicht beim Kreditkarteninstitut liegt. Er muss die Abrechnungen innert nützlicher Frist (meist 30 Tage) dessen Korrektheit überprüfen. Ungereimtheiten müssen umgehend dem schriftlich (auch wenn telefonisch teilweise andere Aussagen werden) gemeldet werden. Der Betrag wird dann überwiesen da keine verbindliche Unterschrift seitens des nachgewiesen werden kann.

Händler hingegen tragen das vollumfängliche Risiko beim Obwohl die vorgängige Autorisierung ohne Probleme erfolgte wird das Geld Betrugsfalle vom Händler zurückgefordert. Dies deshalb da Autorisierung lediglich prüft ob die angegebene Kartennummer und gedeckt ist. Nicht jedoch ob die mit dem Karteneigentümer übereinstimmt. Begründet wird dies dem Datenschutz.

Der Händler sollte daher folgende Ratschläge

  • Zusätzliche Überprüfung des CVC2 oder CVV2 -Codes.
  • Adressverifikation sofern möglich
  • Erhöhte Vorsicht wenn der Kunde mit anderer Kartennummer als beim letzten bestellt.
  • Erhöhte Vorsicht wenn der Kunde mit Kartennummer bestellt die schon ein anderer verwendet
  • Einrichtung von Bestellwert-Limiten (v.a. für Neukunden)

Weblinks



Bücher zum Thema Kreditkartenbetrug

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