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Kreiselkompass


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Der Kreiselkompass ist ein von außen autonomes Instrument Navigation in der Geodäsie Luftfahrt und Schifffahrt .

Nutzt und schafft eine Gyroplattform .

Durch Fliehkraft wohnt den Inertialnavigationssystemen eine Trägheit inne. Lageveränderungen und Beschleunigungen können von kardanisch aufgehängten Kreiselsystemen registriert werden.

Die Kreisel (= rotierende Masse ) werden von Elektromotoren angetrieben.

Durch magnetische oder elektrische Sensorik können Zustandsdaten und Veränderungsdaten abgegriffen werden aus diesen Informationen im Fortschreibungsverfahren (Navigation) mittels Analogrechner oder Computer die aktuelle Position ausgehend von einem Ausgangspunkt bestimmt werden.

Störgrößen liegen in der mechanischen Präzision der Fertigungskomponenten und Einflüssen wie z.B. Erddrehung. Solchen Systemen wohnt inne dass sie längerem Zeitablauf immer unpräziser werden und deswegen vor Abflug synchronisiert werden müssen.

Entwickelt wurde der Kreiselkompass von dem Mediziner Hermann Anschütz-Kaempfe . Seine Bekanntschaft mit dem österreichischen Polarforscher Julius von Payer brachte ihn auf die Idee den Nordpol mit einem U-Boot zu unterqueren. Anschütz-Kaempfe bemühte sich intensiv für die technischen Anforderungen einer solchen Fahrt finden. Herkömmliche Magnetkompasse verlieren in hohen Breiten ihre Funktionsfähigkeit weil die magnetische Achse Erde nicht mit der Rotationsachse der Erde ist ( Deklination (Geographie) ). Anschütz-Kaempfe kam auf die Idee die durch einen sich drehenden Kreisel zu ersetzen. Versuche mit dem neuen Kompass führte er 11. März 1904 auf dem Dampfer Schleswig in der Ostsee durch.

(Hier könnten verschiedene Kreiselsysteme [Anzahl Historie Firmen und Personen Auslegung etc.] genannt werden)

siehe auch: Inertiales Navigationssystem



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