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Kriegserklärung


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Bei der Kriegserklärung handelte es sich nach klassischem Völkerrecht um die förmliche Ankündigung kriegerischer Handlungen .

Sie wurde einem Staat von einem anderen vor Aufnahme der zugestellt wenn dieser seine Interessen bedroht oder Existenz gefährdet sah und keine andere politische für diesen Staat in Frage kam. Auch seine Bündnisverpflichtungen konnte sich ein Staat gezwungen eine Kriegserklärung gegen einen anderen auszusprechen. Das zum Beispiel im September 1939 der Fall als nach dem Überfall Nazideutschlands auf Polen dessen Verbündete Frankreich und Großbritannien dem Deutschen Reich den Krieg erklärten.

Nach dem zweiten Weltkrieg ist der Krieg völkerrechtlich vollständig geächtet so dass sich förmliche Kriegserklärungen seit dem mehr ereignet haben. Im modernen Völkerrecht ist Partei eines Krieges vielmehr bemüht den Konfliktbeginn anderen Partei zuzuschieben den Beginn der Feindseligkeiten Prävention vor einer drohenden Aggression darzustellen oder Gesichtspunkte wie die Friedenserhaltung den Schutz vor Massenvernichtungswaffen oder die Menschenrechte als Rechtfertigung heranzuziehen.



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