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Kristallzwilling


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Ein Kristallzwilling besteht aus zwei miteinander verwachsenen Kristallen der gleichen Struktur und Zusammensetzung.

Die beiden Einzelkristalle lassen sich entweder Spiegelung an einer Ebene der so genannten oder durch eine 180-Grad- Drehung um eine Achse die dann Zwillingsachse wird zur Deckung bringen. Im Zwillingsgesetz werden Elemente durch die Millerschen Indizes ausgedrückt. Falls sich bei Zwillingsebene oder -achse um Symmetrieebenen -achsen der Kristalle handelt spricht man nicht einem Zwilling sondern nur von einer einfachen

Mit der Zwillingsebene nicht notwendigerweise identisch die Verwachsungsfläche der beiden Kristalle die durchaus Symmetrieebene sein kann: Bei Identität spricht man Kontaktzwillingen sonst von Durchwachsungszwillingen. Durch Verwachsung mehrerer konnen auch Drillinge Vierlinge etc. entstehen. Je Komplexität dieses Verzwilligungsprozesses kann ein so genannter entstehen der eine höhere Kristallsymmetrie aufweist als Einzelkristalle.

Die Entstehung von Kristallzwillingen kann einerseits auf Störungen der Struktur im Kristallkeim zurückgehen dem sich der Kristall durch gleichmässiges Wachstum In diesem Fall handelt es sich um Wachstumszwilling. Sie kann andererseits auch erst durch Einflüsse hervorgerufen werden z. B. durch mechanische oder durch temperaturbedinge Phasenübergänge des zugrundeliegenden Minerals so dass man von Druck- bzw. spricht.




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