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Kunst- und Baudenkmäler der Stadt Nürnberg


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Kunst- und Baudenkmäler der Stadt Nürnberg

St. Sebald und Burg von der Lorenzer (Nov. 2003)

Die kultur- und kunsthistorische Bedeutung Nürnbergs entdeckten Ludwig Tieck und Wilhelm Heinrich Wackenroder zu Ende des 18. Jahrhunderts wieder Frühromantik ).

Inhaltsverzeichnis

Museen

Germanisches Nationalmuseum

Das Germanische Nationalmuseum (GNM) zeigt exemplarische Gegenstände zur deutschen und Kultur von der Vorgeschichte bis zur Gegenwart. Es finden ständig wechselne Sonderausstellungen statt.

Sonstige Museen

Kirchen und Klöster

St. Lorenz Westfassade Westrose v.W. (Nov. 2003)

St. Jakob Westfassade und der Ostturm (Nov.

Innerhalb der Mauern liegen:
  • St. Lorenz ist ein prachtvoller Kirchenbau der Gotik bildet städtebaulich das Pendant zu St. Sebald der Burg. Der im Zweiten Weltkrieg stark beschädigte Bau wurde in den Formen wiederaufgebaut. Im Innern bietet die Ausstattung vielen mittelalterlichen Stücken ein recht geschlossenes Bild. Außenbau sind zahlreiche Stücke in Kopie angebracht.
  • St. Sebald das Langhaus die Turmuntergeschosse sowie der gehören der spätesten Romanik an der mächtige entstammt der Parlerzeit. Das Bauwerk wurde zunächst erneuert dann im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt wieder aufgebaut und seitdem mehrfach restauriert.
  • Frauenkirche am Hauptmarkt
  • St. Jakob ist eine in der mittelalterliche Kirche und liegt westlich des Weißen
  • St. Elisabeth ist ein klassizistische Bauwerk Kuppel.
  • Ehem. Kartäuserkloster seit 1857 Teil des Germanischen Nationalmuseum.
  • St. Egidien liegt unterhalb der Burg ist ein barocker Bau der jedoch im Weltkrieg stark in Mitleidenschaft gezogen wurde.
  • St. Klara liegt hart an der (ungefähr auf Höhe des Bahnhofs) und zeigt den Schmuckformen des 13.Jh. enge Verwandtschaft mit Sebald
  • St. Martha
  • St. Katharinen (profaniert)
  • Heilig-Geist-Spital


Profane Baudenkmäler

Burg Kapelle von unten von SO (um

Die nach 1945 wiederaufgebaute Nürnberger Burg beherbert heute u.a. eine Zweigstelle des Nationalmuseums (Waffenabteilung Geschichte der Burg) und ist Wahrzeichen der Stadt. Zum Komplex der Burg der wichtigsten Wehranlagen in Europa zählen die Kaiserburg mit der romanischen Doppelkapelle mit dem Sinwallturm und mit spätmittelalterlichen Sälen die östlich vorgelagerte Burggrafenburg und die nordöstlich plazierte Kaiserstallung mit dem Fünfeckigen Turm und dem Luginsland .

Das Rathaus liegt gleich östlich des Chores von Sebald. Von Westen gibt sich das Rathaus immer als imposanter Barockbau des Architekten Jakob d. J. zu erkennen auch wenn es großen Teilen nach 1945 wieder neu aufgebaut musste (dabei wurde es an der Nordseite 2 Fensterachsen verkürzt). Der schöne Innenhof wird als Parkplatz mißbraucht. Die Lochgefängnisse gelten als Touristenattraktion.

Das Albrecht-Dürer-Haus ist ein stattliches Fachwerkhaus mit einer Geschichte. Es liegt hart an der Mauer Tiergärtnertor.

Der Hauptmarkt ist als städtisches Ensemble hervorzuheben zugehörig die Frauenkirche und der Schöne Brunnen ( Rekonstruktion des 19. Jahrhunderts; die originalen Teile im Germanischen Nationalmuseum aufgestellt).

  • Johanniskirchhof
  • Rochusfriedhof
  • Felsengänge
  • Historischer Kunstbunker im Burgberg
  • Reichsparteitagsgelände mit Dokumentationszentrum
  • Schwurgerichtssaal 600 - Nürnberger Prozesse

Theater

Das Opernhaus ist ein imposanter Bau der Gründerzeit es liegt beim Bahnhof gleich außerhalb Stadtmauer (heute Staatstheater Nürnberg Schauspielhaus und Kammerspiele).

Stadtmauer mit zahlreichen Türmen

Sog. Fronfeste (um 1489/94) und Schlayerturm davor Kettensteg (1824) v.O. (Okt. 2003)

Die äußere Mauer ist wenn auch stark restauriert bzw. wiederaufgebaut im Verlauf fast erhalten; von der inneren Mauer ist der Weiße Turm als ein markanter Punkt zu nennen.

Am westlichen Stadtausgang überspannt die sog. von 1489/94 imposant die Pegnitz; der Schlayerturm achtseitigem Helm schließt sich nördlich an. Stadtseitig ist der Kettensteg den der Mechaniker Johann Kuppler 1824 konstruiert hat (1930 wurden massive hinzugefügt).

Weg auf der Befestigung zur Neutorbastei v. (2004-05-11)

Hinter auf und vor der Mauer in dem stellenweise erhaltenen Graben gibt es zumeist öffentlich zugängliche Spazierwege.

Ehem. Unschlitthaus

Das ehem. Unschlitthaus wurde 1490/91 aus von Hans Behaim d. Ä. errichtet; mit der Westseite steht es an der Pegnitz. Ein Treppengiebel zeichnet die aus.

Brücken

Karlsbrücke Obelisk mit Friedenstaube von SO (2003-11-14)

Die Karlsbrücke entstammt der Barockzeit.

Parks und parkartige Anlagen

  • Burggarten
  • Hallerwiese
  • Rosenau
  • Der Stadtpark an der Bayreuther Straße 1882 entstanden; 1950-55 wurde Kriegsbeschädigungen behoben. Ein flaches Brunnenelement wurde wohl um 2000 (?)
  • Insel Schütt (z.T. über einer Tiefgarage)
  • Wöhrder Wiese
  • Rechenberg mit Volkssternwarte

Adelssitze Bürgerhäuser und sonstige Wohnanlagen

Eines der prominentesten Häuser ist das Nassauer Haus . Dieser ehemalige Ministerialenwohnsitz liegt südwestlich der St. Lorenz und ein im Kern hochmittelalterlicher (im unteren Bereich wohl um 1200 jedoch den Öffnungen neuzeitliche Veränderungen). 1945 völlig ausgebrannt Wiederaufbau in historischer Gestalt wurde bis 1967

Wohnhaus Theresienstr.7 Innenhof mit Galerieren mit und offener Wendeltreppe nach SW (2004-01-29)

Das Wohnhaus Theresienstr.7 wurde 1509/12 wohl Hans Behaim d.Ä. erbaut; nach den Kriegsbeschädigungen Teile des Innenhofs wieder aufgebaut.

Aus der Barockzeit hervorzuheben ist das Pellerhaus ; Reste die den Zweiten Weltkrieg überdauert wurden in die Architektur der 50er Jahre

Brunnen Denkmäler und Einzelfiguren

Wandbrunnen am Fünferplatz wohl um 1960(?) v. (2004-05-11)

Bis in die Gegenwart wurden als Stadt belebende Elemente künstlerisch gestaltete Brunnen angelegt.

Siehe auch: Bildergalerie Nürnberg

Literatur

  • Dehio : Bayern I: Franken 2. Aufl. München 1999 S.676ff.
  • Günther P. Fehring und Anton Ress Die Stadt Nürnberg. Kurzinventar 2. Aufl. bearb. von Wilhelm Schwemmer Dt. Kunstverl. 1977 [unver. Nachdruck 1982] (= Kunstdenkmale; 10).
  • Ulrich Großmann und Birgit Friedel: Die Kaiserpfalz Nürnberg Regensburg: Schnell & Steiner 1999 (= Schlösser und Wehrbauten in Mitteleuropa. Band 1).
  • Ulrich Großmann: Die Kaiserburg zu Nürnberg. Literaturbericht und Forschungsstand in: Burgenbau im 13. Jahrhundert München/Berlin 2002 (= Forschungen zu Burgen Schlössern 7) S. 83-98.




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