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Kuppel


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Als Kuppel (von lateinisch Cupula "kleine Tonne") bezeichnet man den halbkugel- glockenförmigen oberen Teil eines Raumes der aus Ziegeln oder in neuerer Zeit aus Beton und anderen Materialien gebildet wird. Die Kuppel ist dabei die aus keilförmigen Steinen Decke die den teilweise oder ganz von Mauern umschlossenen Raum frei überspannt.

Kuppeln sind eine Sonderform des Klostergewölbes mit vieleckigem kreisförmigem oder ovalem Grundriss sie haben nur einen Scheitelpunkt und den Umfang ihres Grundrisses als Widerlager.

Bauformen

Neben dem Querschnitt bestimmt auch das zwischen (gedachtem) Kuppelgrundriss dem Fußkreis und Raumgrundriss die Form einer Kuppel. über einem rechteckigen Raum müssen entweder beschnitten ergänzt werden.

Wenn der Fußkreis der Kuppel die des Grundrisses berührt wird die Schale von Wänden senkrecht angeschnitten. Diese Form heißt Hängekuppel . Liegt der Fußkreis weiter außerhalb des entsteht eine Böhmische Kappe oder Stutzkuppel die flacher ist als eine Hängekuppel. Statik dieser Bauformen ist mit der von vergleichbar allerdings komplexer da der Seitendruck nicht auf die Ecken wirkt.


Hängekuppel

Ist der Fußkreis der Kuppel dem eingeschrieben (die Mauern als Tangenten) wird zwischen und eigentlicher Kuppel eine unvollständige Hängekuppel gesetzt waagerecht beschnitten ist und auf deren Schnittkante Gewölbe ruht. Die vier Segmente der "Hilfskuppel" Pendentif die Kuppelform danach Pendentifkuppel . Häufig wird zwischen Pendentifs und Kuppel Tambour geschaltet eine zylinderförmigen Mauer die die erhöht. Anstelle von Penditifs kommen mit gleicher auch Trompen vor die die Ecken nicht mit Kugel - sondern mit Kegel -Segmenten ausfüllen.


Penditifkuppel


Penditifkuppel mit Tambour

Die Beleuchtung einer Kuppel erfolgt entweder das Opaion das Auge eine Öffnung im Schlussstein am Scheitel die häufig durch ein verglastes Türmchen Laterne überdeckt ist oder durch Öffnungen im Bereich der Schale. Bei Penditifkuppeln mit Tambour er meist durchfenstert wodurch die Kuppel zu scheint.

Geschichte

Vorformen der Kuppel mit spitzbogigem Kraggewölbe Gewölbe") sind seit dem 3. Jahrtausend v. bei assyrischen und mykenischen Gräbern bekannt.

Die ältesten echten Kuppeln mit Keilsteinen aus der Zeit der Etrusker Höhepunkte erreichte der Kuppelbau in der römischen Antike mit dem Pantheon und im byzantinischen Reich mit der Hagia Sophia .

In der islamischen Baukunst in der Hagia Sophia zum Prototyp der Moschee wurde erreichte der Kuppelbau große Formenvielfalt.

In Europa wurden die bedeutendsten Kuppelbauten der Antike in der Renaissance dem Barock und Rokoko errichtet vor allem Sakralbauten .Vorbilder für das Barock waren vor allem Brunelleschis Dom von Florenz und Michelangelos Petersdom in Rom. Sie gehören zu den Bauten mit doppelschaliger Kuppel.

Besonders im 18. und 19. Jahrhundert auch Profanbauten vor allem Regierungsgebäude Kuppeln wie B. das Kapitol in Washington D.C. .

Durch die Verwendung von Spannbeton und Stahlgerüsten können moderne Kuppeln in kühneren Formen und mit größerer Spannweite gebaut als Stein- oder Ziegelkonstruktionen.

Überdachungen wie die des Millennium Dome London die aus einer von außen mit getragenen Glasfasermembran besteht haben zwar oft Kuppelform sind keine Kuppeln da sie nicht selbsttragend sind Zirkuszelten vergleichbar von Stützen in Form gehalten

Siehe auch: Gewölbe



Bücher zum Thema Kuppel

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