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Kurzfühlerschrecken


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Kurzfühlerschrecken

Kurzfühlerschrecke

Systematik
Überstamm : Häutungstiere (Ecdysozoa)
Stamm : Gliederfüßer (Arthropoda)
Überklasse : Sechsfüßer (Hexapoda)
Klasse : Insekten (Insecta)
Unterklasse : Fluginsekten (Pterygota)
Ordnung : Kurzfühlerschrecken (Caelifera)

Die Kurzfühlerschrecken oder Caelifera sind eine Ordnung der Insekten und gehören zu den Fluginsekten (Pterygota). Von den bekannten 7100 Arten in Mitteleuropa 45. Die Körperlänge der Tiere zwischen 7 und 75 mm die Art Tropidacris latreillei kann bis zu 120 mm lang und eine Flügelspannweite von maximal 230 mm Fast alle Kurzfühlerschrecken sind Pflanzenfresser und ernähren pimär von Gräsern .

Wie die Vertreter der Langfühlerschrecken besitzen die Kurzfühlerschrecken eine sehr auffällige der Hinterbeine zu Sprungbeinen. Aus diesem Grunde die beiden Ordnungen auch häufig als eine namens Springschrecken (Saltatoria) zusammengefasst. Da die genauen vor allem gegenüber den Gespenstschrecken noch nicht geklärt sind ist diese Taxonbildung noch sehr umstritten.

Weitere Merkmale der Kurzfühlerschrecken sind die kurzen Antennen die im Gegensatz zu denen der aus maximal 30 Gliedern bestehen und nicht keulenartig verdickt sind. Die Tiere besitzen kleine und kauend-beißende Mundwerkzeuge . Besonders das erste Brustsegment ist kräftig Die Vorderflügel der Tiere sind schmal und und bedecken die größeren Hinterflügel in der nicht vollständig. Die Hinterflügel können bei einigen wie den Ödlandschrecken auffällig blau oder rot sein. Zur Eiablage wobei die Eier häufig den Boden eingegraben werden ist der Hinterleib Weibchen teleskopartig ausziehbar und mit zwei Paar Genitaldornen bestückt.

Inhaltsverzeichnis

Lauterzeugung bei den Kurzfühlerschrecken

Eine Reihe von Arten der Kurzfühlerschrecken Acridoida) sind in der Lage Geräusche zu Hierzu werden die Hinterbeine an den Kanten Vorderflügel gerieben. Dazu sind häufig entweder die oder die Flügelkanten mit einer scharfen Kante Zähnchen bestückt. Neben diesen Stridulationsgeräuschen kommen auch Geräusche vor etwa Flugschnarren Trommeln mit den oder durch die Mandibeln erzeugte Geräusche wie z.B. die Sumpfschrecke (Mecostethus grossus) von sich . Die Gehörorgane der Kurzfühlerschrecken finden sich an den des ersten Hinterleibssegmentes.

Der Gesang der Männchen dient vor der Anlockung der Weibchen er kann jedoch zur Festsetzung von Reviergrenzen eingesetzt werden.

Systematik der Kurzfühlerschrecken

Die Gruppe der Kurzfühlerschrecken setzt sich zwei Teilgruppen zusammen.

Grasheuschrecken - Acridoida

Die Grasheuschrecken besitzen besitzen häufig ein und ein Gehör (s.o.). Neben den bekannten Grashüpfern der Gattung Chorthippos finden sich in dieser Gruppe auch berüchtigten Wanderheuschrecken Schistocerca gregaria und Locusta migratoria .

Folgende Arten der Grasheuschrecken kommen in vor:

  • Grasheuschrecken - Acridoida
    • Dornschrecken - Tetrigidae
      • Tetrix tuerki
      • Tetrix ceperoi
      • Säbeldornschrecke - Tetrix subulata
      • Gemeine Dornschrecke - Tetrix undulata
      • Tetrix nutans
      • Tetrix bipunctata
    • Knarrschrecken - Catantopidae
      • Ägyptische Knarrschrecke - Anacridium aegypticum (eingeschleppt)
      • Schönschrecke - Caliptamus italicus
      • Alpenknarrschrecke - Miramella alpina
      • Podisma pedestris
    • Feldheuschrecken - Acrididae
      • Schnarrschrecke - Psophus stridulus
      • Blauflüglige Ödlandschrecke - Oedipoda caerulescens
      • Rotflüglige Ödlandschrecke - Oedipoda germanica
      • Caeles variabilis
      • Lauchschrecke - Bryodema tuberculata
      • Parapleurus alliaceus
      • Blauflüglige Sandschrecke - Sphingonotus caerulans
      • Europäische Wanderheuschrecke - Locusta migratoria
      • Grüne Strandschrecke - Aiolopus thallassinus
      • Epacromius tergestinus
      • Sumpfschrecke - Mecostethus grossus
      • Höckerschrecke - Arcyptera fusca
      • Höckerschrecke - Acryptera microptera
      • Gefleckte Keulenschrecke - Myrmeleotettix maculatus
      • Rote Keulenschrecke - Gomphocerus rufus
      • Aeropus sibiricus
      • Große Goldschrecke - Chrysochraon dispar
      • Kleine Goldschrecke - Chrysochraon brachyptera
      • Stauroderus scalaris
      • Feldgrashüpfer - Chorthippus apricarius
      • Steppengrashüpfer - Chorthippus vagans
      • Kiesbank-Grashüpfer - Chorthippus pullus
      • Nachtigall-Grashüpfer - Chorthippus biguttulus
      • Brauner Grashüpfer - Chorthippus brunneus
      • Verkannter Grashüpfer - Chorthippus mollis
      • Weißrandiger Grashüpfer - Chorthippus albomarginatus
      • Chorthippus dorsatus
      • Chorthippus montanus
      • Gemeiner Grashüpfer - Chorthippus parallelus ( siehe auch unten "Hinweis")
      • Bunter Grashüpfer - Omocestus viridulus
      • Omocestus ventralis
      • Rotleibiger Grashüpfer - Omocestus haemorrhoidales
      • Stenobothrus nigromaculatus
      • Heidegrashüpfer - Stenobothrus lineatus
      • Kleiner Heidegrashüpfer - Stenobothrus stigmaticus

Dreizehenschrecken - Tridactyloidea

Bei den Grabheuschrecken der Familie Tridactylidae die Vorderbeine zu Grabbeinen umgewandelt.

In Mitteleuropa existieren nur zwei Arten Gruppe beide im Süden der Schweiz und Die häufigste Art ist die Grabschrecke Xya (Syn. Tridactylus ) pfaenderi . Im Mittelmeergebiet findet sich beispielsweise die Tridactyla variegatus die in selbstgegrabenen Höhlen in Ufernähe und sich von Algen ernährt.

Hinweis

Als "Grashüpfer" bezeichnet der Volksmund oft jede Heuschrecke. Außerdem ist er eine Figur im Märchenschach .



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