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Löffingen


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Wappen Karte
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Basisdaten
Bundesland : Baden-Württemberg
Regierungsbezirk : Freiburg
Landkreis : Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald
Fläche : 8803 ha
Einwohner : 7.901 (30.9.2003)
Höhe : 574 bis 935 m ü. NN
Postleitzahl : 79843
Vorwahl : 07654 (Ortsteil Unadingen 07707)
Geografische Lage : 47° 53' n. Br.
8° 21' ö. L.
Kfz-Kennzeichen : FR
Amtlicher Gemeindeschlüssel : 08 3 15 070
Gliederung des Stadtgebiets: Kernstadt und 6 Stadtteile
Adresse der Stadtverwaltung: Rathausplatz 1
79843 Löffingen
Offizielle Website: www.loeffingen.de
E-Mail-Adresse: stadt@loeffingen.de
Politik
Bürgermeister : Dr. Frank Schmitt ( parteilos )

Löffingen ist eine Stadt im badischen Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald gelegen an der Höllentalbahn Titisee-Neustadt - Donaueschingen und der Bundesstraße 31 (B31). Die Einwohnerzahl beläuft sich mit Gemeinden auf etwa 7900.

Bekannt ist Löffingen zum einen für den Schwarzwaldpark ein Freizeitpark mit Wildgehege. Außerdem wird die südlich Stadt gelegene Wutachschlucht als Ausflugsziel geschätzt.

Löffinger Innenstadt mit Maienländer Tor im Hintergrund

Inhaltsverzeichnis

Geographie und Naturraum

Als einzige Gemeinde des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald hat Löffingen Anteil der naturräumlichen Einheit Baar . Der plötzliche Übergang vom dicht bewaldeten zum weitgehend offenen Land der Baar wird auf der B 31 von Freiburg nach Donaueschingen fahrenden Beobachter bei Rötenbach (4 km von Löffingen) deutlich vor Augen geführt wo Buntsandstein in Muschelkalk übergeht. Der Großteil der Naturraumeinheit Baar freilich im sich nach Norden und Osten Landkreis Schwarzwald-Baar von dem Löffingen durch die abgetrennt ist. Die südlich und westlich der gelegenen von Muschelkalk- und Keuperschichten geprägten Gebiete heute zweckmäßig als Westbaar beziehungsweise Löffinger Muschelkalkhochland bezeichnet. Im Süden bildet die Wutachschlucht eine weitere natürliche Leitlinie die gleichzeitig Grenze zum Landkreis Waldshut-Tiengen bildet. Die Schluchten Gewässer waren (Gauchach) bzw. sind (Wutach) vor bei winterlicher Witterung wirksame Verkehrsschranken. Weitere kleinere durchfließen das Gebiet der Stadt Löffingen vor von Nordwest nach Südost.

Blick über die Westbaar westlich von Löffingen Wallfahrtskirche Witterschnee

Auch wenn die Westbaar im Vergleich Schwarzwald auf den ersten Blick eher sanft erscheint gibt es markante Höhenunterschiede. Der höchste wird mit 935m im Nordosten des Stadtgebiets Hochmoos an der Gemarkungsgrenze zu Friedenweiler erreicht. Von dort fällt die Gemarkung gleichmäßig nach Süden und Westen ab bis den Rand der Gauchach/- Wutachschlucht erreicht. Am von Gauchach und Wutach wo die Grenzen Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald Schwarzwald-Baar und Waldshut-Tiengen aufeinander treffen mit 574 m der tiefste Punkt Löffingens

Entlang beider Schluchten sowie im Norden Löffinger Gemarkung sind große Flächen bewaldet während der Hochfläche der Westbaar landwirtschaftliche Nutzung vorherrscht. Waldanteil von 45 4 % ist aber Vergleich zu den dem Naturraum Schwarzwald zugehörigen westlich gelegenen Nachbargemeinden Eisenbach (66 0 %) Lenzkirch (70 1 und Friedenweiler (77 5 %) deutlich geringer. Bewaldungsgrad der beiden südlich und nordöstlich gelegenen Bonndorf und Bräunlingen liegt mit 55 1 bzw. 50 9 % etwas über dem Löffingens.

Auf Löffinger Gemarkung befinden sich Teile Natur- und Landschaftsschutzgebietes " Wutachschlucht ". Im Jahr 1991 wurde südwestlich der das Natur- und Landschaftsschutzgebiet "Ochsenberg-Litzelstetten" ausgewiesen um wenigen dort noch vorhandenen Quellsümpfe Feuchtgebiete mit und für die Westbaar typischen Heckenlandschaften zu Durch einen Gemeinderatsbeschluss aus dem Jahr 1992 für die unbebauten Teile der Gemarkungen Löffingen Seppenhofen ein Biotopvernetzungskonzept erstellt.

Geschichte

Wichtige Daten der Löffinger Stadtgeschichte

   4.-6. Jh.  Besiedlung der Westbaar durch die Alemannen  819  Erste urkundliche Erwähnung Löffingens  1270  Verleihung der Stadtrechte durch die Fürstenberger ab 13. Jh.  Zentraler Ort der Westbaar  1485  Erste Stadterweiterung; wohlhabende  Ackerbürgerstadt   1535  Erster großer Stadtbrand; nur die Kirche erhalten  16.-19. Jh.  Kriege und Einquartierungen führen nur zu Krisen  1728-1772  Waldprozess gegen die Fürstenberger; Stadt erhält  ab 18. Jh.  Bedeutender  Wallfahrtsort   ab 1880  Verlust der zentralen Marktfunktion  1901  Anschluss an die  Höllentalbahn   1922  Zweiter großer Stadtbrand  1945  Bombardierung und Wiederaufbau; Altstadt behält weitgehend Gesicht  1970-1975  Eingemeindung von Seppenhofen Dittishausen Unadingen Bachheim und Göschweiler  1989  Eröffnung des Kultur- und Fremdenverkehrszentrums  1997  Eröffnung des Interkommunalen Gewerbegebiets an der 31  

Ortsteile

  • Bachheim
  • Dittishausen
  • Göschweiler
  • Reiselfingen
  • Seppenhofen
  • Unadingen

Weblinks


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