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Löten


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Das Löten ist eine nicht lösbare Verbindungstechnik der Man unterscheidet das sogenannte Hartlöten und das Weichlöten . Bei beiden Verfahren werden zwei metallische Körper eng zueinander gebracht und ein sogenanntes Lot (ein drittes Metall mit geringerem Schmelzpunkt) Wärmezufuhr zum Schmelzen gebracht. Das Lot verhält dabei wie eine Flüssigkeit und benetzt die lötenden Körper. Nach Entfernen der Wärmequelle erstarrt Lot wieder und die Körper sind verbunden. weisen nur mäßige Stabilität auf. Sie finden allem in der Elektrotechnik in der Hausinstallation und durch die in der Kunst (Kirchenfenster Tiffany-Lampen) Anwendung.

Gelötet werden kann mittels eines Lötkolbens einer Gasflamme oder auch durch Erhitzung Heißluft oder Wärmestrahlung . Die wichtigsten Prozessparameter sind der Schmelzpunkt des Lotes der durch seine Zusammensetzung wird. Oftmals wird deswegen eine besonders niedrig schmelzende Legierung eingesetzt die zu einem ganz bestimmten aus Kupfer Blei und Zinn besteht und gerne als Elektrolot bezeichnet Man unterscheidet hierbei Hart- und Weichlot.

Die zu lötenden Gegenstände werden typischerweise verzinnt um die Benetzung zu begünstigen. Dem werden Säuren zugesetzt um Oxide während des Lötvorgangs abzubauen da diese die Fließ- und Benetzungseigenschaften stark reduzieren würden weiterhin um Einschlüsse von Fremdstoffen zu verringern. eigenen sich hierfür organische Harze von Bäumen bzw. die Verbindung Kolophonium .

In der Elektrotechnik wird heutzutage im großtechnischen Stil vor das Schwallbad-Löten das Reflow-Löten und das Löten Heißluft eingesetzt. Trotz zahlreicher anderer Techniken (Crimpen Schraubklemmen Schneidklemmentechnik Klemmen) erfreut sich das Löten weiterhin recht hohen Verbreitung. Die Dimensionen des gehen von einigen Zentimetern bis hinuter zu Zehntel Millimetern (bei SMD -Bauteilen wie Widerständen oder Halbleitern ).

Das Löten wird auch klar unterschieden anderen Verbindungstechniken des Metall - und Kunststoffsektors z.B. den Techniken des Schweißens und des Schmiedens bei denen die beteiligten Stoffe typischerweise gleich sind oder je nach Verfahren auch erst zum Schmelzen gebracht werden.

Ein besonders beim Löten im Elektronikbereich Phänomen sind die sogenannten Kalten Lötstellen. Dabei das im Lot enthaltene Flussmittel nicht vollständig verdampfen die ist zwar vom Lot benetzt das Flussmittel jedoch einen elektrischen Kontakt. Kalte Lötstellen sind zu erkennen da sie im Gegensatz zu Lötstellen sehr matt aussehen und eine leicht Oberfläche besitzen.




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