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LEGO


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LEGO ist eine dänische Spielzeugfirma die vor allem für ihre so Legosteine bekannt ist: Kunststoff -Klötzchen die aufeinander gesteckt werden können um oder Spielzeuge zu bauen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Das Unternehmen wurde 1932 vom dänischen Tischlermeister Ole Kirk Christiansen 1934 erfand er den Namen "LEGO" als für das leg godt dänisch für spiel gut .

1949 wurden Legosteine eingeführt die den heutigen bereits ähnelten. Es handelte sich um farbige Kunststoffquader ( Polycarbonat (PC) / ABS ) deren Oberseite wie bei den heutigen mit Noppen besetzt waren deren Unterseite jedoch hohl war was dazu führte dass aus Steinen gebaute Modelle nicht besonders stabil waren. 1958 wurde dieses Problem beseitigt indem an Unterseite der Steine hohle Röhren angebracht wurden. System setzte sich durch und wird noch verwendet.

Die Produktpalette wurde ständig erweitert etwa Platten und Schrägdach-Teile später um Räder und Steine. Heute gibt es Tausende verschiedene Bauteile wie vor können aber alle auf irgendeine miteinander kombiniert werden.

2003 machte die Firma erhebliche Verluste (cirka bis 190 Millionen Euro). Zurückzuführen war dies die schlechte Konjunktur die Aufgabe des eingeführten Markennamens Duplo die Konkurrenz von Computerspielen und der zunehmenden Abhängigkeit von Kinostarts der Produktpalette. Kirk Kristiansen gab deshalb bekannt man sich in Zukunft wieder verstärkt auf klassischen Bausteine konzentrieren wolle.

Produkte

Duplo

Die herkömmlichen Legosteine sind für Kinder drei Jahren nicht geeignet da Kleinteile verschluckt können. Darum wurde 1969 das Duplo-System eingeführt. Die Duplosteine ähneln Legosteinen sind jedoch erheblich größer. Dennoch sind Systeme kombinierbar. 2002 wurde Duplo in Explore umbenannt.

Figuren

1974 wurden erstmals Teile verkauft mit denen Figuren gebaut werden konnten. Es handelte sich drehbare Kopf- sowie um Armteile; die Unterkörper mit herkömmlichen Steinen gebaut. Besonders die Figuren Serie "Familie" waren ein großer Erfolg.


Minifigs: Astronaut Ritter Stadtbewohner
Noch im gleichen Jahr wurden kleinere herausgegeben die den heutigen Figuren ähneln jedoch nur der Kopf drehbar nicht aber Arme Beine. 1978 wurden dann die so genannten Minifigs vorgestellt die noch heute üblichen Miniatur-Figuren. Minifigs können in Kopf Ober- und Unterkörper werden. Beide Beine sind getrennt voneinander an Gelenkscharnier mit der Hüfte verbunden. Die Arme ebenso wie die Hände und der Kopf Der Kopf wird auf den Oberkörper aufgesteckt verfügt über eine Noppe mit der Kopfbedeckungen Haarteile befestigt werden können. Zwischen Kopf und können zudem Teile wie Sauerstoffflaschen oder Schwimmwesten werden. Anfangs war jeder Figur ein freundliches aufgemalt inzwischen gibt es aber Gesichter mit möglichen Gesichtsausdrücken.

1979 wurde außerdem die Fabuland-Serie ins Leben die für jüngere Kinder gedacht war. Bei Figuren handelte es sich um Tiere.

Themenserien

Die Häuser- und Fahrzeugbausätze passten zunächst alle in eine moderne Stadt. 1979 wurde die Serie Space die etwa Bausätze für fiktionale Raumschiffe aufgelegt. Ihr folgten Serien mit Themen wie oder Piraten. Mit der Serie Belville wurde 1994 versucht jenen Mädchen LEGO näherzubringen die nicht für das herkömmliche Bauklötzchen-System interessierten.

Zum Start des Kinofilms Star Wars Episode I: Die dunkle Bedrohung ging LEGO eine Kooperation mit Lucasfilm ein. LEGO konnte dadurch lizenzierte Bausätze Raumschiffe und ähnliches aus dem Star-Wars-Universum verkaufen. lagen Minifig-Entsprechungen der Charaktere aus den Star-Wars-Filmen Eine ähnliche Kooperation schloss LEGO für Harry-Potter -Produkte.

Eisenbahn

Einer der größten Erfolge von LEGO die Modelleisenbahnserie die 1966 gestartet wurde. Die Lokomotiven verfügten zunächst 4 5- Volt - später über 12-Volt- und heute 9-Volt- Motoren .

LEGO Technic

Mit LEGO Technic schaffte es LEGO Kinder an die LEGO-Welt zu binden. Die 1977 eingeführte Serie erweiterte die Legosteine um Zahn- und Kegelräder Elektromotoren Pneumatikpumpen und ähnliches. Dadurch wurde es etwa technisch raffinierte ferngesteuerte Autos mit funktionierender Lenkung bauen. Da die LEGO-Technic-Fahrzeuge aufgrund der technischen deutlich größer gebaut werden als die üblichen wurden spezielle Figuren eingeführt die deutlich größer als die Minifigs und auch mehr Gelenke

Mindstorms

Der erste Versuch LEGO mit Computertechnologie zu kombinieren war die Serie LEGO Technic Computer Control die in Zusammenarbeit mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) seit 1984 entwickelt und 1986 eingeführt wurde. Allerdings konnte sie sich durchsetzen.

Nach erneuter Zusammenarbeit mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) wurde dann 1998 LEGO Mindstorms erfolgreich eingeführt mit dem Roboter gebaut und mittels eines Computers programmiert werden können. Das Herzstück jedes Roboters dabei das so genannte RCX ein batteriebetriebener Legostein" der zur Programmierung über eine Infrarotschnittstelle an einen PC angeschlossen werden kann. Er verfügt über LCD und Anschlüsse für verschiedene Sensoren etwa Licht- und Berührungssensoren sowie für Elektromotoren. Nach Erscheinen bildete sich um LEGO Mindstorms im Internet schnell eine große Fangemeinde mit Bau- Programmieranleitungen. Aufgrund der vielseitigen Eigenschaften wurden mit Mindstorms gebaute Roboter auch schon für wissenschaftliche eingesetzt.

Freizeitparks

Legoland Günzburg (D).

Im dänischen Billund wurde 1968 der Freizeitpark Legoland eröffnet. Wahrzeichen aus aller Welt wurden dort aus nachgebaut. Auch die Fahrgeschäfte wurden im Stil Legosteine gebaut. Später eröffneten weitere Legoland-Parks im britischen Windsor im kalifornischen Carlsbad und seit Mai 2002 im deutschen Günzburg .

Computerspiele

Filme

Einige Leute begannen Legosteine und Minifigs verwenden um kurze Animationsfilme zu erstellen. Die Szene um diese wuchs derart schnell dass LEGO das Steven Spielberg Movie Maker Set herausgab das neben einigen speziellen Legosteinen digitale Videokamera enthält die über eine USB -Schnittstelle an einen PC angeschlossen werden kann.

Ein besonders gelungenes Beispiel für einen stellt die Verfilmung des legendäre Finalspiels der 1954 (Das Wunder von Bern ) dar. Die zehnminütige Verflimung bedient sich des Originalkommentars von Herbert Zimmermann .

Siehe auch: Spielzeugklassiker Lego-Preis

Weblinks



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