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Linienförmige Zugbeeinflussung


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Die Linienförmige Zugbeeinflussung kurz LZB gehört zu den auf schnellfahrenden (v 160 km/h) Lokomotiven eingebauten Zugsicherungssystemen .

Im Unterschied zur Punktförmigen Zugbeeinflussung ermöglicht die LZB eine kontinuierliche Überwachung Geschwindigkeit und Bremsverhalten. Dies ist notwendig da die schneller als 160 km/h fahren nicht innerhalb des Regelbremswegs von 1.000 m zum gebracht werden können. Da der Lokführer ab Geschwindigkeit von 160km/h nicht mehr auf Halt-Signale reagieren kann wird der Zug von einem überwacht und bei Gefahr abgebremst. Die LZB dem Lokführer die Stellung des nächsten Signals den nächsten Geschwindigkeitswechsel bis zu 10 km manchen Bauarten auch mehr) im Voraus an. Verbindung mit der Automatischen Fahr-Bremssteuerung AFB ist auf diese Weise eine vollautomatische des Zuges möglich. Die Rolle des Lokführers sich dann im wesentlichen auf die eines In einem LZB überwachten System können Züge einem dichteren Abstand fahren.

Die fahrzeugseitige Ausrüstung für den LZB-Betrieb in Deutschland aus folgenden Komponenten:

  • LZB-Fahrzeugrechner (redundantes 2 von 3 Rechnersystem)
  • Sende-/Empfangsantennen
  • Wegsensorik: Wegimpulsgeber/Beschleunigungsmesser
  • Bremswirkgruppe
  • Zugdateneinsteller
  • Modulare Führerstands Anzeige (MFA)

Streckenseitig werden folgende Einrichtungen benötigt:

  • LZB-Zentralrechner
  • Linienleiterschleifen im Gleis mit je einem
  • Zusätzliche LZB-Signalisierung (v.a. Bereichskennzeichen)

Die Linienleiterschleife besteht aus einem Koaxialkabel . Das Kabel wird als Schleife an Schiene und an der Mitte des Gleises Zusätzlich wird die Linienleiterschleife alle 100m gekreuzt. Ort wird auch als Kreuzungstelle bezeichnet. Maximal 126 Kreuzungstellen pro Linienleiter gelegt werden wodurch eine maximale Linienleiterlänge von 12700m ergibt.

Eine LZB-Strecke besteht aus mehreren nacheinander Linienleitern. Der Übergang von einem Linienleiter zum wird als BKW (Bereichs-Kennungs-Wechsel) bezeichnet. Jedem 100m-Sektor eine Fahrortnummer zugewiesen (1 bis max. 127 der Betriebsart Aufwärtszählend oder 255 bis min. in der Betriebsart Abwärtszählend).

Außerdem dienen die Kreuzungsstellen zur Korrektur Wegmessfehlern des Zuges die durch Ortungsfehler der entstehen.

Der Zentralrechner und die Fahrzeugrechner sind elektromagnetische Kopplung über Linienleiter und Sende-/Empfangsantennen verbunden.

Aus den vom Zug mitgeteilten Zugdaten Streckenprofil und dem momentanen Zustand der Strecke errechnet der Zentralrechner für jeden Zug in Bereich individuelle Informationen (Fahrbefehle) über Höchstgeschwindigkeit Bremskurven der freien Strecke Zielgeschwindigkeit sowie weiterer Informationen den Lokführer und sendet sie über den an den Fahrzeugrechner.

Von dem Zentralrechner werden LZB-Telegramme (Aufruftelegramme Länge von 83 5Bit mit einer Übertragungsrate 1200Bd) zum Linienleiter gesendet. Ein Zug fährt eine Voreinstellschleife (50 oder 100m lang) und Voreinstelltelegramme. Ab der sich an der Voreinstellschleife Linienleiterschleife wird das Einfahrorttelegramm vom Fahrzeug empfangen mittels Antworttelegramm (41 5Bit mit einer Übertragungsrate 600Bd) an den Zentralrechner beantwortet. Worauf dieser Kommandotelegramme an diesen Zug zu senden. Das wechselt in den LZB-Betrieb und antwortet alle auf jedes Kommandotelegramm mit einem von 4 Antworttelegrammen.




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